KREIS HOLZMINDEN


Stefanie Ahlborn wird neue Gesundheits- und Sozialdezernentin im Landkreis

22.06.2022 - Landkreis Holzminden

Stefanie Ahlborn wird ab Anfang Juli neue Gesundheits- und Sozialdezernentin des Landkreises Holzminden. Die 48-jährige Diplom-Verwaltungsfachwirtin ersetzt damit die Ende März nach Göttingen gewechselte Anja Krause. Ahlborn kommt aus Bovenden und bringt fast hat fast 30 Jahre lang Verwaltungserfahrung, darunter auch über ein Jahrzehnt Führungserfahrung aus der Stadt Göttingen mit.

„Wir sind froh, dass wir mit diesem Ringtausch die Position wieder schnell und kompetent besetzen konnten“, freut Landrat Michael Schünemann sich. Stefanie Ahlborn hatte sich im nicht-öffentlichen Teil des Kreistages am 13. Juni in Delligsen bereits den Abgeordneten vorgestellt.

Die neue Gesundheits- und Sozialdezernentin hat in der Stadt Göttingen seit 2010 vier Jahre lang im Fachbereich Personal und Organisation als e-Government-Koordinatorin etliche Projekte und Projektgruppen mit Bedeutung für die Gesamtverwaltung mit organisiert und begleitet, bevor sie von 2015 bis 2018 als persönliche Referentin des Göttinger Oberbürgermeisters und stellvertretende Pressesprecherin maßgeblich mit für die konzeptionelle Ausrichtung der Stadt und deren Außendarstellung mit verantwortlich gewesen ist. In den darauffolgenden Jahren hatte sie dann im Personalbereich Prozessoptimierungen mit gesteuert und war schließlich ab Ende 2021 auch als Gesundheitsamtsleiterin kommissarisch eingesetzt gewesen.

„Ich freue mich auf meine künftigen Aufgaben und blicke neugierig auf die strukturellen Herausforderungen, die ein ländlich geprägter Landkreis mit sich bringt“, erklärte Stefanie Ahlborn nach dem Kreistag. Im Fokus der Öffentlichkeit liege für sie momentan der Bereich des öffentlichen Gesundheitsdienstes. Dort böten Bund und Land derzeit den Raum, strategische Ansätze neu zu denken. „Dort innovative Ideen zu entwickeln und mit den Kollegen und Kolleginnen umzusetzen wird eine meiner Kernaufgaben sein“, betonte sie.


Wolfgang Heidebrecht
Wolfgang Heidebrecht

„Alleingelassen und undurchdacht“  

VdK kritisiert Inflationsbekämpfung und Entlastungspakete der Politik als unsozial

07.06.2022 -Lauenförde/Kreis Holzminden

Ein Besuch im Supermarkt treibt den Menschen aktuell Schweißperlen auf die Stirn: Selbst bei den einfachsten Grundnahrungsmitteln explodieren die Preise, von den Energiekosten ganz zu schweigen. Und echte Entlastung von Seiten der Politik ist bislang kaum zu spüren. Der Sozialverband VdK Kreisverband Holzminden kritisiert die politische Bekämpfung der Inflation als unzureichend und nennt die bislang geschnürten Entlastungspakete unsozial.

Aktuell liegt die Inflationsrate in Niedersachsen bei 7,6 Prozent. Die hohen Verbraucherpreise könnten von den beschlossenen Entlastungsleistungen aber nicht wirklich abgefangen werden, erklärt der VdK. 

 

„Uns erreichen täglich Anrufe von Menschen, die nicht mehr wissen, wie sie mit ihrem Geld über die Runden kommen sollen, und sich mit ihren Sorgen von der Politik alleingelassen fühlen. Wenn die Preissteigerungen schon Menschen mit mittleren Einkommen an ihre Belastungsgrenze bringen, wie geht es dann erst der Rentnerin oder dem Grundsicherungsempfänger, die schon vorher jeden Euro zweimal umdrehen mussten?“, warnt Kreisvorsitzender Wolfgang Heidebrecht. „Die Entlastungspakete greifen viel zu kurz und wurden nach dem berühmt-berüchtigten Gießkannenprinzip verteilt. Am stärksten betroffen sind einkommensschwache Haushalte – für sie muss es ganz gezielte Entlastungen geben, wie eine Mehrwertsteuersenkung auf Grundnahrungsmittel und Medikamente.“ Auch die Grundsicherung müsse in diesem Schritt endlich angepasst werden, meint Heidebrecht: „Sie ist in einer Zeit der Niedrigpreise und an den Bedarfen eines gesunden jungen Mannes von 30 Jahren errechnet worden. Diese Vorstellung ist absolut überholt, wir brauchen eine unverzügliche Erhöhung der Regelsätze auf 600 Euro im Monat und danach eine Anpassung an die jährlichen Preissteigerungen.“ 

 

Der VdK Kreisverband Holzminden unterstützt in diesem Zuge ausdrücklich die Forderung von Ministerpräsident Stephan Weil, in einem nachgebesserten Entlastungspaket endlich auch Rentnerinnen und Rentner einzubeziehen. Es dürfe nicht sein, dass diese große Personengruppe bei den bisherigen Überlegungen völlig außer Acht gelassen wurde – zumal gerade in den letzten Jahren die Altersarmut in Niedersachsen überdurchschnittlich stark angestiegen ist auf 17,9 Prozent.

Um den sozialen Frieden im Land zu wahren und den Menschen wirkliche Unterstützung zu bieten, reichten die beschlossenen Leistungen bei Weitem nicht aus, kritisiert der Verband. „Wir werden auch weiterhin am Ball bleiben und echte Entlastungen einfordern. Wir rufen deshalb auch die Bundesländer Niedersachsen und Bremen dazu auf, sich auf Bundesebene für tatsächliche und zielgenaue Verbesserungen einzusetzen!“, erklärt Kreisvorsitzender Wolfgang Heidebrecht. 

 


Wegränder und Feldsäume erst spät im Jahr mähen

03.06.2022 - Kreis Holzminden

Die Untere Naturschutzbehörde appelliert an Landwirte, 

Feldmarkinteressentschaften und Kommunen Feldsäume und Wegränder nicht im 

Frühsommer und möglichst unter Berücksichtigung des Schutzes von Insekten zu pflegen.

Wegränder und Feldsäume sind ein bedeutender Bestandteil unserer 

Kulturlandschaft. Sie ziehen sich wie ein Netz durch unsere Landschaft und bilden 

daher für verschiedenste Tierarten wichtige Verbindungswege zwischen ihren 

Habitaten. Zudem sind diese Saumstrukturen selbst Lebensraum und 

Nahrungsquelle für viele Insekten und Kleinsäuger. Auch finden hier Feldhasen, 

Vögel und andere Tiere einen Rückzugsraum, wenn angrenzende Wiesen gemäht 

und Felder abgeerntet werden. Nicht zuletzt sind insbesondere blütenreiche Säume 

auch für uns Menschen schön anzusehen.

Leider sind heute viele Säume sehr artenarm und nur wenig blütenreich, sodass diese hauptsächlich aus Gräsern und Brennnesseln bestehen – ein Resultat aus zu vielen Nährstoffen und zu häufigem Mähen bzw. Mulchen. Damit sich die Tierwelt ausreichend entwickeln kann und auch die Blühpflanzen Samen ausbilden können, sollten   Wegränder   und   Feldsäume   nur   einmalig   spät   im   Jahr,   etwa September/Oktober, gemäht werden. Wichtig ist auch, dass die Wegränder nicht gleichzeitig mit den umliegenden Grünland- und Ackerflächen gemäht werden, denn dann kommt ihnen als Rückzugsraum und Nahrungsquelle eine erhöhte Bedeutung zu.

Auch spät im Jahr sollten nicht beide Wegseiten gleichzeitig, sondern in einem  Abstand von ca. 3 Wochen gemäht werden. Insbesondere bei längeren Strecken  empfiehlt sich ein abschnittsweises Arbeiten. Balken- oder Kreiselmäher ohne  Aufbereiter sind deutlich schonender für Insekten und daher einem Schlegelmäher  vorzuziehen. Zudem verhindert eine Schnitthöhe von 10-15 cm und ein geringes  Tempo, dass Insekten und Kleintiere geschreddert werden. Von Vorteil ist es  ebenfalls, wenn das Mahdgut nach ein bis zwei Tagen abgeräumt wird. Hierdurch  können sich Blühpflanzen versamen, gleichzeitig werden der Fläche Nährstoffe  entzogen.

Weitere Informationen zur insektenfreundlichen Saumpflege können einem Flyer  entnommen werden, der unter https://www.landkreis-holzminden.de/umwelt-und-abfall/naturschutz/ im Reiter „Antragsformulare und Informationsmaterial“ zum  Download zur Verfügung steht. Konkrete Fragen zur Pflege von Wegrändern und  Feldsäumen können gerne an die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises  Holzminden gerichtet werden:

Michael Buschmann,

Tel.: 05531/707-225,

E-Mail: naturschutz@landkreis-holzminden.de


VOLLSPERRUNG AB DEM 7. JUNI

B 241: Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Lauenförde und Schönhagen

27.05.2022 - Lauenförde/Schönhagen

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Gandersheim, plant, vom 7. Juni bis Mitte August die Fahrbahndecke der B 241 zwischen Lauenförde (Landkreis Holzminden) und Schönhagen zu erneuern. Die Bauarbeiten werden etwa drei Monate in Anspruch nehmen.

 

Die Bauarbeiten erfolgen in zwei Bauphasen und können nur unter Vollsperrung der betreffenden Streckenabschnitte durchgeführt werden.

 

Die Umleitung für beide Bauphasen führt ab Beverungen auf der B 83 und B 64 entlang der Weser nach Holzminden und anschließend über die B 497 in Richtung Uslar nach Schönhagen. Die Umleitungsstrecke gilt auch in Gegenrichtung von Schönhagen nach Lauenförde.

 

In der ersten Bauphase wird vom 7. Juni bis etwa 10. Juli die Teilstrecke ab der Kreisgrenze bei Lauenförde bis zur Ortsmitte Amelith saniert. In der Zeit sind die Ortschaften Amelith und Bodenfelde weiterhin über die B 241 von und nach Schönhagen erreichbar.

 

In der zweiten Bauphase wird dann die B 241 auf der Teilstrecke Schönhagen bis Amelith voll gesperrt. Während der Sperrung sind Amelith und Bodenfelde für LKW nur von Lauenförde erreichbar. PKW von/nach Uslar können alternativ die K 449 über Wiensen nutzen. Die Kreis- und Landesstraßen südlich von Uslar nach Bodenfelde sind wegen bestehender Engstellen für LKW nicht passierbar.

 

Die Baukosten der Maßnahme betragen rund 3,29 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

 

Aufgrund der zu erwartenden Verkehrsbehinderungen bittet die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis.


Westfalen Weser-Fahrzeug digitalisiert Straßen 

25.05.2022 -  Samtgemeinde Boffzen

Der kommunale Infrastrukturdienstleister Westfalen Weser nutzt jetzt in der Samtgemeinde Boffzen ein neues Verfahren, das beispielsweise Informationen über Straßenzustände mit dem Auto erfasst und digitalisiert. Zukünftig ist es möglich, vom Schreibtisch aus, Bilder über das neue System der digitalen Straßenerfassung einzusehen, und zwar „vermessungstauglich“.

„Wir erfassen mit einem speziell ausgerüsteten PKW Straßen sowie ihre unmittelbare Umgebung dreidimensional und das Bildmaterial ist vermessungstauglich. Dabei beachten wir ganz genau die Datensicherheit und die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)“, versichert WW-Produktmanagerin Juliane Wiesbrock. Während der Fahrt mit GeoScan durch die Ortschaften entstehen hochaufgelöste Panoramabilder, die Straßenzustände, Flächenmaße und lokale Gegebenheiten deutlich zeigen. So können die Bearbeiter*innen nach der Fahrt am Schreibtisch, Umgebungen realitätsgetreu visualisieren, vermessen und Planungen durchführen. 

Smarte Fahrten starten

Ab 01.06.2022, fährt ein Fahrzeug von Westfalen Weser die Straßen der Samtgemeinde Boffzen ab. Der Kamerawagen verfügt über umfangreiche Technik. Sind alle Straßen erfasst, stehen die Aufnahmen bei Westfalen Weser zur Verfügung und können für Planungen und Berechnungen herangezogen werden. 

Datenschutz hat höchste Priorität

Die Aufnahmen werden nicht frei zugänglich sein. Datenschutz und Persönlichkeitsrechte sind gemäß der DSGVO jederzeit gewahrt. Zufällig aufgenommene Gesichter und KfZ-Kennzeichen werden unkenntlich gemacht. Weitere Hinweise zum Datenschutz finden Interessierte auf der Website von Westfalen Weser „westfalenweser.com“ unter Produkte/Kommune/Geoscan. Dort ist auch ein „Befahrungskalender“ hinterlegt, in dem aufgelistet ist, wann in welcher Kommune das GeoScan-Fahrzeug von Westfalen Weser unterwegs ist.

 


Gelbe Tonnen ersetzen die Gelben Säcke

25.05.2022 - Kreis Holzminden

Die Gelbe Tonne kommt. Mit großer Mehrheit hat der Kreistag des Landkreises Holzminden im Dezember 2021 für deren Einführung zur Sammlung von Leichtverpackungen (LVP) gestimmt, ab Januar 2023 soll sie überall im Landkreis eingesetzt werden. Vorausgegangen waren intensive Beratungen in den politischen Gremien, bei denen die Vor- und Nachteile des herkömmlichen Sammelsystems mit dem gelben Sack und der gelben Tonne abgewogen worden sind. Doch was genau bedeutet das für die Bürger*innen und Bürger in der Umsetzung?

 

Genauere Details dazu werden wohl erst ab August deutlich, wenn ein entsprechender Dienstleister für die Abwicklung gefunden ist.  

Eigentlich ist die Sammlung von sogenannten Leichtverpackungen, also etwa Plastikverpackungen und Dosen ein privatwirtschaftlich organisertes Rücknahmesystem der Dualen Systeme. Zwar sind die kommunalen Entsorger ganz grundsätzlich für die Abfallentsorgung zuständig. Anders jedoch als bei Rest-, Bio- oder Sperrmüll hat der Gesetzgeber schon seit über 30 Jahren die Hersteller von Leichtverpackungen dazu verpflichtet, sich um die Entsorgung zu kümmern. Die gründeten darum das Duale System, das heute wiederum verschiedene Betreiber mit der Entsorgung beauftragt. Gewöhnlich wurden dafür bisher gelbe Säcke eingesetzt.  

Seit dem Inkrafttreten des Verpackungsgesetzes im Januar 2019 haben Kommunen und Landkreise jedoch stärker die Möglichkeit, Einfluss auf die Art des Sammelsystems zu nehmen. Aus diesem Grund hat der Kreistag die Umstellung auf gelbe Tonnen beschlossen. Der Landkreis Holzminden steht mit seiner Entscheidung nicht allein. Die Umstellung auf Tonnen wurde schon in vielen anderen Kommunen vollzogen. Wesentlicher Grund dafür war überall eigentlich immer, dass die Säcke zunehmend für andere Müllsorten zweckentfremdet wurden. Auch gab es bundesweit Diskussionen über Qualität, Beschaffung und Lagerungssicherheit bei der Abholung. Tatsächlich legen vom Umweltbundesamt Forschungsergebnisse nahe, dass mit Einführung der gelben Tonne weniger Verpackungsmüll anfällt als mit den gelben Säcken.

Doch wie geht es jetzt weiter im Landkreis Holzminden? Zur Umsetzung des Kreistagsbeschlusses hat die AWH gegenüber den Dualen Systemen eine Rahmenvorgabe erlassen, in der die Einführung der gelben Tonnen zum Jahresbeginn 2023 gefordert wird. Wie bisher, soll die Sammlung weiterhin alle vier Wochen erfolgen. Aber anstelle von gelben Säcken müssen dann gelbe Tonnen in den Größen von 120, 240 und 1.100 Liter eingesetzt werden.

Grundlage für die Größe und die Anzahl der gelben Tonnen je Haushalt bzw. Grundstück sind Daten der Einwohnermeldeämter. Diese Daten bilden dann zusammen mit einem Erfahrungswert der Dualen Systeme, der bei etwa 60 Litern an Leichtverpackungen pro Person in vier Wochen liegt, die Basis für die Bemessung der Tonnengröße.

Wie konkret der beauftragte Entsorger das am Ende gestaltet, wird man sehen. Die Dualen Systeme haben derzeit über ein zentrales Internetportal die bundesweit neu zu vergebenden Entsorgungsleistungen und damit auch den Auftrag für die im Landkreis Holzminden zu sammelnden Leichtverpackungen für den Zeitraum 2023 bis 2025 ausgeschrieben. In den nächsten zwei Monaten haben mögliche Anbieter die Gelegenheit, dafür ein Angebot abzugeben. Mit einer Auftragsvergabe durch die Dualen Systeme ist Ende Juli bzw. Anfang August 2022 zu rechnen. Sobald der Auftragnehmer für den Landkreis Holzminden feststeht, wird die AWH nähere Informationen bekommen und über die Details berichten.

 


Wiederbelebung geglückt: Präventionsrat will wieder gemeinsame Ziele setzen

23.05.2022 - Kreis Holzminden

Jahrelang war für den Präventionsrat des Landkreises Holzminden Stillstand angesagt. Das Gremium, bestehend aus Experten von Kommunen, Ordnungsbehörden und sozialen Einrichtungen war vor 17 Jahren gegründet worden, um im Schulterschluss Sucht-, Gewalt- und Kriminalitätsdelikten vorzubeugen und Lösungen für Brennpunktprobleme im Landkreis zu suchen. Doch während in der Folge manche Samtgemeinden sehr aktiv wurden, ließen anderen das Thema liegen. Und auch zwischen den beiden Initiatoren, der Stadt Holzminden und dem Landkreis, stockte das Gespräch. Doch jetzt glückte ein neuer Anlauf: Im Ratssitzungssaal der Stadt wurde das wichtige Projekt gemeinsam wiederbelebt.    

 

Landrat Michael Schünemann und Holzmindens Bürgermeister Christian Belke waren sich nach der Wahl des letzteren schnell einig gewesen, dass dem 2006 gegründeten Präventionsrat dringend wieder Leben eingehaucht werden müsste. Der Rat hatte zuletzt vor längerer Zeit getagt. Seine grundlegende Idee, Ansätze und Vorgehensweisen einzelner Kommunen und Institutionen so miteinander zu koordinieren, dass flächendeckend eine erfolgreiche gemeinsame Strategie entsteht, war zuletzt immer schwieriger geworden. Von der Notwendigkeit, einen solchen Rat zu pflegen, blieben indessen alle Beteiligten überzeugt. Dementsprechend war es für den Landkreis kein Problem, Institutionen wie etwa die Opferhilfe des Weißen Ringes, die Suchthilfe STEP oder die Familienberatung profamilia zusammen mit kommunalen Vertretern, den Jugendämtern und der Polizei wieder an einen Tisch zu holen.  

 

Alle Teilnehmenden begrüßten die Wiederbelebung des Präventionsrates. Um sich nicht mit aufwändigen Formalien aufzuhalten, waren sich alle Anwesenden einig, dass an der ursprünglichen Konstruktion des Präventionsrates erst einmal festgehalten werden solle. Als Vorsitzender für die ersten zwei Jahre wurde Christian Belke einstimmig gewählt, seine Stellvertretung übernimmt Michael Schünemann. Auch wurden wieder regelmäßige Treffen mehrmals im Jahr vereinbart. Welche genauen Schwerpunktziele angegangen werden sollen, ist Thema des nächsten Treffens. Einbezogen werden sollen dabei dann künftig auch noch weitere soziale Institutionen sowie Vertreter der Jugend, des Senioren- und des Migrationsrates.   

 


v.l. Landrat MIchael Schünemann, Inger Schaper (Stadtmarketing), Dr. Linda Hartmann (Gebäudemanagement und Klimaschutz beim landkreis Holzminden) und Ann-Kathrin Otte (Stadtmarketing Holzminden) werben fürs Stadtradeln
v.l. Landrat MIchael Schünemann, Inger Schaper (Stadtmarketing), Dr. Linda Hartmann (Gebäudemanagement und Klimaschutz beim landkreis Holzminden) und Ann-Kathrin Otte (Stadtmarketing Holzminden) werben fürs Stadtradeln

STADTRADELN – Ab aufs Rad, dein Weg zum Klimaschutz
Der Landkreis Holzminden nimmt vom 12.06. – 02.07.2022 an der internationalen Kampagne STADTRADELN des Klima-Bündnis teil.
17.05.2022 - Kreis Holzminden
Ein Landkreis, sechs Gemeinden/ Flecken, ein Ziel - die Menschen aufs Rad bringen. Der Landkreis Holzminden Bereich Kreisentwicklung/Wirtschaftsförderung und die Stadtmarketing Holzminden GmbH holen dieses Jahr zum zweiten Mal das STADTRADELN nach Holzminden und zum ersten Mal in Zusammenarbeit mit allen Gemeinden in den gesamten Landkreis! Jeder der im Kreis Holzminden wohnt, arbeitet, zur Schule geht oder studiert, kann mitmachen.
21 Tage lang heißt es dann für den Klimaschutz und eine lebenswerte Kommune in die Pedale treten. STADTRADELN ist eine internationale Kampagne des Klima-Bündnis! Ziel ist es, dass mit dem Fahrrad Kilometer für das eigene Team und die Kommune gesammelt werden und möglichst alle Alltagswege mit dem Rad zurückgelegt werden. Egal ob beruflich oder privat – Hauptsache CO2-frei unterwegs. Dafür registriert man sich auf www.stadtradeln.de/landkreis-holzminden für seine Gemeinde im Landkreis und tritt einem Team bei oder gründet ein eigenes. Danach wird losgeradelt und die Radkilometer einfach online eingetragen oder per STADTRADELN-App getrackt. In beispielsweise Firmen, Schulen und Vereinen kann daraus ein richtiger Wettbewerb entstehen.
Mitmachen lohnt sich, denn attraktive Preise und Auszeichnungen winken. Zum einen akquirieren die kommunalen Veranstalter verschiedenste Preise und auch der bundesweite Initiator Klima-Bündnis zeigt sich spendabel.
Der dreiwöchige Aktionszeitraum geht vom 12. Juni bis zum 02. Juli 2022. Die Kampagne startet mit einer Auftaktveranstaltung in der Holzmindener Innenstadt. Am Sonntag, den 12. Juni kann man sich im Rahmen eines verkaufsoffenen Sonntags vielfältig zum Thema Mobilität und Klimaschutz informieren.
Parallel zum Stadtradeln findet an diesem Sonntag das Straßenfest „Neue Straße – Die Straße als Lebensraum“ statt. Dafür wird die Neue Straße für den Verkehr gesperrt. Viele Anlieger beteiligen sich und bieten zusammen mit dem Initiator, der Bürgerinitiative Nachhaltige Mobilität,  ein buntes Rahmenprogramm.
Außerdem werden im Juni, begleitend zur Kampagne, informative Vorträge angeboten. Die Themen sind sehr breit gefächert von Bikeleasing, über Photovoltaik in Zusammenspiel mit E-Mobilität bis hin zu Energiebeschaffung kann man sich kostenfrei informieren. Die Termine und weitere Informationen finden Sie unter www.stadtradeln.de/landkreis-holzminden.
Beim großen Innenstadtflohmarkt am 09. und 10. Juli werden dann im Rahmen einer Abschlussveranstaltung die fleißigen und besten Teilnehmer geehrt und mit Preisen belohnt.
Wie Sie sehen - mitmachen lohnt sich! Seien Sie dabei und leisten Sie aktiv Ihren persönlichen Beitrag zum Klimaschutz!
Bei Fragen oder Anregungen schreiben Sie gerne eine E-Mail an stadtradeln@stadtmarketing-holzminden.de


Kreisverwaltung am 16.05. vormittags geschlossen

13.05.2022 - Landkreis Holzminden

Am Montag, den 16.05.2022 bleibt die Kreisverwaltung aus innerbetrieblichen Gründen am Vormittag bis 14 Uhr geschlossen. Die Schließung betrifft die gesamte Kreisverwaltung einschließlich aller Außenstellen. Das Straßenverkehrsamt ist nur eingeschränkt ausschließlich für gebuchte Onlinetermine besetzt.

 

Nicht betroffen von der Schließung sind die Abfallwirtschaft und die Kreisvolkshochschule. Auch die Poller Fähre erhält ihren Betrieb aufrecht.  

 

In Fällen von Kindeswohlgefährdung ist ein Bereitschaftsdienst eingerichtet, Notrufe nimmt die Polizei Holzminden unter der Telefonnummer 0 55 31 – 9 58-0 entgegen. 

 

Bei Notfällen im Bereich Gesundheits- und Verbraucherschutz oder der Tiergesundheit können die im örtlichen Telefonbuch für Notfälle abgedruckten Telefonnummern weiter in Anspruch genommen werden.

Ab 14 Uhr stehen dann allen Bürgerinnen und Bürgern die Serviceeinrichtungen des Landkreises wieder uneingeschränkt zur Verfügung. 


Es sind noch Plätze frei!

Ferienfreizeiten des Landkreises Holzminden 

12.05.2022 - Landkreis Holzminden

 

Für die Ferienfreizeiten nach Scharbeutz und Lauterbach sind noch Plätze frei! Dank der Förderpakete „Aufholen nach Corona“ des Bundes und „Startklar in die Zukunft“ des Landes Niedersachsen kann die Kreisjugendpflege die Fahrten in diesem Jahr einmalig für nur 100 Euro pro Person anbieten:

 

Die Jugendfreizeit für die 13-18-Jährigen geht vom 16. bis 24.07.2022 für neun Tage nach Scharbeutz. Dort sind Sonne, Strand und Meer satt mit Tagesausflügen u.a. in den Hansapark garantiert. 

 

Die Kinderfreizeit für die 8-13-Jährigen vom 07. bis 16.08.2022 geht zehn Tage nach Lauterbach. Die Kinder erwarten dort viele Ausflüge, u.a. ins Planetarium, in die Greifvogelwarte, in den Freizeitpark Taunus Wunderland sowie mit allerlei Spiel- und Spaßangeboten.

 

Anmelden können Eltern ihre Kinder auf der Webseite des Landkreises (www.landkreis-holzminden.de) in der Rubrik „Jugend, Familie, Bildung“ unter „Kreisjugendpflege“. Für sonstige Fragen, Wünsche und Anregungen ist die Kreisjugendpflege unter Tel.: 0 55 31 / 707-431 und 0 55 31 / 707-320 oder über kreisjugendpflege@landkreis-holzminden.de zu erreichen.  



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