KREIS HÖXTER


Kreis Höxter warnt vor illegalen Sammlungen von Elektroschrott
21.06.2022 - Kreis Höxter
Sie kündigen sich meist durch weithin hörbare Melodien an und fahren vorzugsweise mit ihren Transportern durch Wohngebiete: Schrottsammler. Der Kreis Höxter weist jedoch darauf hin, dass über derartige Schrottsammlungen keine Elektrogeräte wie Kühlschränke oder Waschmaschinen entsorgt werden dürfen. „Damit die Geräte auch wirklich verantwortungsvoll verwertet werden, gehören sie in die kommunale Sammlung“, erklärt Hubertus Abraham vom Abfallservice des Kreises Höxter.

„Die Schrottsammler sind meist nur an Metall interessiert. Elektroschrott enthält aber darüber hinaus oft auch Schadstoffe wie Öl oder Kühlmittel“, erklärt Abraham. Es sei nicht gesichert, dass die fahrenden Schrottsammler nach der lukrativen Verwertung des Metalls auch für eine fachgerechte Entsorgung der verbleibenden Schadstoffe sorgen. „Das kann für die Umwelt eine große Belastung darstellen“, so Abraham.

Damit Altgeräte einem hochwertigen Recycling zugeführt werden können, Umweltgefahren vermieden und wertvolle Ressourcen geschont werden, bietet der Kreis Höxter verschiedene Entsorgungswege an: Elektrogroßgeräte wie Herd, Kühlschrank oder Waschmaschine werden kostenlos vor der Haustür abgeholt. Die Abholungstermine können über die Abfall-App oder telefonisch beim Kreis Höxter angemeldet werden. Neben den monatlichen Wertstoffannahmen in den Städten im Kreis Höxter, können Elektrogeräte jeden Freitag und Samstag kostenlos auf der Abfallentsorgungsanlage in Beverungen-Wehrden abgegeben werden.

Elektrokleingeräte wie Föhn, Rasierer oder Kaffeemaschine können sowohl bei der mobilen Schadstoffsammlung als auch in den Sammelcontainern für Metall- und Elektroschrott entsorgt werden. Fragen beantworten gerne die Mitarbeiter des Abfallservices, Tel: 05271 965 4444.


3. Weserbergland Triathlon startet am 28. August 2022: Erstmals auch Quadrathlon möglich

10.06.2022 - Kreis Höxter 

Zwei Jahre lang war es ruhig, jetzt wollen die Triathleten wieder an den Start: Der beliebte Weserbergland Triathlon geht in die dritte Runde. „Viele Sportlerinnen und Sportler können es kaum erwarten. Die Vorfreude bei allen Beteiligten ist riesig“, sagen die Organisatoren von Kreissportbund, Stadt und Kreis Höxter. Bereits jetzt gibt es über 100 Anmeldungen. Zum Neustart nach der Corona-Pause haben sich die Veranstalter etwas Besonderes einfallen lassen – denn erstmals kann auch ein Quadrathlon absolviert werden.

 

„Wen Radfahren, Laufen und Schwimmen sportlich noch nicht genug herausfordern, der kann in diesem Jahr auch Paddeln“, verkündet Ludger Spiegelberg, stellvertretender Vorsitzender des Kreissportbundes Höxter. „Erstmals gibt es neben dem Triathlon auch einen Quadrathlon. Dabei muss zusätzlich zu den Triathlon-Disziplinen auch eine fünf Kilometer lange Strecke mit Kajak oder Kanu auf dem Godelheimer See absolviert werden. Damit möchten wir den Wettbewerb noch vielseitiger und interessanter machen.“

Anmeldungen zum Quadrathlon werden voraussichtlich ab dem 12. Juni über www.race-result.de möglich sein.

Während beim ersten Triathlon 2018 die Teilnehmerzahl noch auf 300 und im darauffolgenden Jahr auf 540 begrenzt war, sind sich die Organisatoren nun sicher: „Wir bekommen auch 600 hin“.

 

Die Zeichen dafür stehen gut. „Bereits jetzt haben wir über 100 Einzel- und sieben Staffelanameldungen. Und das, obwohl wir den 3. Weserbergland Triathlon noch gar nicht groß öffentlich beworben haben. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer brennen offenbar darauf, wieder mitzumachen“, sagt Kreisdirektor Klaus Schumacher. „Das ist für uns eine erstklassige Bestätigung.“ Wieder seien Anmeldungen aus ganz Deutschland eingegangen

Ein Erfolgsrezept des Triathlons: Er ist nicht nur für den erfahrenen Triathleten interessant, sondern vor allem auch für Hobbysportler/innen, die erstmals bei einem Triathlon mitmachen möchten. 

 

Ändern werden sich zudem Ablauf und Strecken des Weserbergland Triathlons im Vergleich zu 2019 – auch aufgrund der vielen Baustellen in Höxter: „Das ganze Event wird zentraler an der Freizeitanlage am Godelheimer See stattfinden“, erklärt Höxters Bürgermeister Daniel Hartmann.

 

Anmeldungen zum Weserbergland Triathlon

 

Weitere Informationen zum 3. Weserbergland Triathlon gibt es auf der Internetseite www.weserberglandtriathlon.de. Auch die Anmeldungen sind hier möglich. Teilnehmen können Jugendliche (ab16 Jahre) und erwachsene Sportlerinnen und Sportler. Die Wertung erfolgt nach Regeln des Triathlon-Dachverbands, der Deutschen Triathlon Union. Beim Quadrathlon gelten die Regelungen der Deutschen Quadrathlon Union.

 


Erster OWL-Warntag am 9. Juni 2022 um 11 Uhr: In OWL ertönen zeitgleich die Sirenen zum Probealarm

02.06.2022 - Kreis Höxter

Wenn die Sirenen heulen, warnen sie im Ernstfall vor einer Gefahrenlage. Anders ist das am ersten OWL-Warntag. Am Donnerstag, 9. Juni 2022, wird um 11 Uhr in den sechs Kreisen in OWL zeitgleich ein Probealarm ausgelöst. „Ziel ist es, die Bürgerinnen und Bürger mit den Alarmsignalen und ihrer Bedeutung vertraut zu machen“, erklärt der Leiter des Fachbereichs Öffentliche Sicherheit beim Kreis Höxter, Matthias Kämpfer. Bereits im März hatte der Kreis hierzu ein informatives Faltblatt an alle Haushalte verteilt.

 

Am OWL-Warntag werden um 11:00 Uhr flächendeckend alle 164 Sirenen im Kreis Höxter ertönen. Zuerst ist ein Dauerton zu hören, der bei einer Großschadenslage „Entwarnung“ bedeuten würde. Um 11:05 Uhr folgt eine Minute lang ein auf- und abschwellender Heulton. „Im Ernstfall ist dies ein wichtiges Warnsignal für die Bevölkerung“, so Kämpfer. Der Heulton bedeutet Gefahr und fordert die Menschen im Kreis Höxter dazu auf, den Lokalsender Radio Hochstift einzuschalten, die NINA-WarnApp zu nutzen, auf Lautsprecherdurchsagen zu achten und Hinweise auf den Internetseiten der Kreise und Kommunen zu beachten. Um 11:10 Uhr folgt am OWL-Warntag erneut ein Dauerton von einer Minute, der Entwarnung signalisiert.

 

„Bei einem Stromausfall kann ein batteriebetriebenes Radio eingeschaltet werden, zum Beispiel ein Autoradio“, sagt der Leiter der Abteilung Bevölkerungsschutz des Kreises Höxter, Thomas Krämer. „Am OWL-Warntag führen wir allerdings lediglich einen Probealarm durch und verbreiten deshalb keine weiteren Informationen über das Radio“, fügt er erläuternd hinzu. Die NINA-WarnApp werde aktiviert und über den Sirenentest informieren. 

 

Wegen des Angriffskriegs auf die Ukraine war der für März geplante landesweite NRW-Warntag von der Landesregierung abgesagt worden. „Vielen älteren Menschen ist der Heulton noch als Fliegeralarm bekannt. Bei den Geflüchteten aus der Ukraine können die Sirenen Ängste auslösen“, begründet Fachbereichsleiter Kämpfer die Rücksichtnahme. Vor diesem Hintergrund hatten die sechs Kreise in OWL gemeinsam entschieden, auch die regelmäßig im Regierungsbezirk durchgeführten Sirenentests der Feuerwehren zeitweise auszusetzen. 

 

Doch die zunehmenden gefährlichen Unwetterlagen, wie zuletzt die Tornados im Hochstift, machen es aus ihrer Sicht notwendig, die Warnsysteme wieder stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken und regelmäßig Probeläufe durchzuführen. „Es ist wichtig, die verschiedenen Warnmittel zu kennen und die Signale richtig zu deuten“, erklären die für den Bevölkerungsschutz Verantwortlichen der sechs OWL-Kreise. 

 

Neben dem OWL-Warntag wird in den Kreisen Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn auch der Probealarm für die Feuerwehren wieder regelmäßig durchgeführt. An jedem ersten Samstag im Monat, erstmals am 4. Juli, werden um 12 Uhr die Sirenen für die Feuerwehren getestet.

 

„Uns ist es sehr wichtig, dass die ukrainischen Geflüchteten von den Sirenen nicht überrascht werden. Deshalb bitten wir Verwandte, Bekannte und die Betreiber von Flüchtlingseinrichtungen darum, sie rechtzeitig über die Sirenentests und ihre Bedeutung zu informieren und ihnen so mögliche Ängste zu nehmen“, betont Matthias Kämpfer. 

 

Weitere Informationen zu den Warnmitteln und den Bedeutungen der Signale gibt es im Internet unter: www.warnung.nrw oder www.warnsysteme.kreis-hoexter.de. Hier kann auch der Flyer zu den Warnsignalen heruntergeladen werden.

Auffahrunfall mit 5 PKW

26.05.2022 - Godelheim 

Am 25.05.22 gegen 14.28 Uhr, befuhr der 41-jährige Fiat-Fahrer in Höxter-Godelheim die Driburger Straße und beabsichtigte nach links in den Nethegrund abzubiegen. Dieses übersahen drei nachfolgende Fahrzeugführer und fuhren jeweils auf ihren Vordermann auf. Der Linksabbieger wurde dabei leicht verletzt. Der fünfte Pkw konnte noch ein Auffahren durch Ausweichen verhindern, beschädigte aber sein rechtes Vorderrad an der Bordsteinkante.

Zwei Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Unfallstelle war etwa 1 Stunde für die Unfallaufnahme gesperrt. Der Verkehr wurde abgeleitet. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 35.000 Euro


v.l. Stefan Fellmann, Ordnungsdezernent Stadt Höxter, Manuela Schäfer, Ordnungsdezernentin Landkreis Holzminden, Jürgen Schmits, Leiter des Rettungsdienstes der Stadt Höxter und Carsten Krüger, Leiter des Rettungsdienstes des Landkreises Holzminden
v.l. Stefan Fellmann, Ordnungsdezernent Stadt Höxter, Manuela Schäfer, Ordnungsdezernentin Landkreis Holzminden, Jürgen Schmits, Leiter des Rettungsdienstes der Stadt Höxter und Carsten Krüger, Leiter des Rettungsdienstes des Landkreises Holzminden

Grenzübergreifende Zusammenarbeit im Rettungsdienst

Sperrung der Weserbrücke

25.05.2022 - Höxter

Für den Kraftfahrzeugverkehr ist die Weserbrücke in Höxter bereits gesperrt. Bald wird die Sperrung auch für den Fuß- und Radfahrverkehr erfolgen. Für Einwohner, Gewerbe und Durchgangsverkehr führt die Umleitung zur Beeinträchtigung. Aber auch der Rettungsdienst ist von der Sperrung betroffen. Eine einfache Idee sorgt dafür, dass die rettungsdienstliche Notfallversorgung in der Samtgemeinde Boffzen weiterhin gewährleistet bleibt.

Die niedersächsischen Ortschaften Boffzen und Fürstenberg werden rettungsdienstlich von der Rettungswache Höxter versorgt. Daran ändert die Brückensperrung nichts, erläutert Stefan Fellmann, Ordnungsdezernent der Stadt Höxter: „Wie bereits bei der ersten Vollsperrung der Weserbrücke vor einigen Jahren wird die Versorgung durch den Rettungsdienst der Stadt Höxter durchgeführt. In enger Abstimmung mit dem Kreis Höxter als Träger des Rettungsdienstes wird ein Brücken RTW dafür verwendet. Dieser ist auf der anderen Weserseite im Bereich der ehemaligen Tankstelle „Star“ positioniert“. 

Die Idee hierzu stammt von den Rettungsdienstkräften selbst, weiß Jürgen Schmits, Leiter des Rettungsdienstes Höxter zu berichten: „Das Verfahren hat sich bereits bei der letzten Vollsperrung bewährt. Zwar wird die vorgeschriebene Hilfsfrist auch bei einer Anfahrt über die Weserbrücke in Lüchtringen eingehalten, durch die Lösung mit dem Brücken RTW kann die Eintreffzeit jedoch kompensiert werden“. 

Die gute Zusammenarbeit zwischen den Rettungsdiensten untereinander wird hier einmal mehr deutlich. „Der Rettungswagen wird vom Landkreis Holzminden zur Verfügung gestellt. Die Besatzung erfolgt im Bedarfsfall weiterhin durch den Rettungsdienst der Stadt Höxter“, erläutert Carsten Krüger, Leiter des Rettungsdienstes im Landkreis Holzminden. 

Dass diese Art der Zusammenarbeit nicht zum ersten Mal zum Einsatz kommt, zeigt auch ein weiteres Beispiel. „Seit 2019 hat der Landkreis Holzminden eine provisorische Rettungswache in der ehemaligen Grundschule Stahle bezogen. Dies ist aufgrund der Vollsperrung der B83 bei Steinmühle notwendig, um die vorgeschriebenen Hilfsfristen für Einsätze in der Ortschaft Grave einzuhalten“, erklärt Manuela Schäfer, Ordnungsdezernentin des Landkreises Holzminden. Der Stadt Höxter ist man vor diesem Hintergrund dankbar, dass sie ein Ausweichquartier in Stahle zur Verfügung gestellt hat. „Diese Lösungen zeigen, dass Stadt- und Landesgrenzen im Rettungsdienst nur virtuell vorhanden sind“, sind sich die Verantwortlichen einig.

Und auch wenn die Weserbrücke nun für den Fußgängerverkehr gesperrt wird, bleibt es bei der praktischen Lösung mit dem Brücken RTW. Die fußläufige Überquerung der Brücke ist im Einsatzfall für die Rettungskräfte möglich.

 


KHWE-Krankenhäuser erweitern Besuchszeiten

Neue Regelungen ab dem 18. Mai – FFP2-Masken und negativer Corona-Nachweis weiterhin erforderlich

18.05.2022 - Kreis Höxter

Wegen sinkender Inzidenzwerte gelten in den vier KHWE-Krankenhäusern in Bad Driburg, Brakel, Höxter und Steinheim von Mittwoch, 18. Mai, an erweiterte Besuchszeiten. Demnach können Patienten nun in der Zeit von 11 bis 18 Uhr Besuch empfangen.

Das Testkonzept bleibt weiterhin bestehen. Patienten dürfen täglich von einer Person besucht werden, die darüber hinaus unabhängig von ihrem Impf- oder Genesenenstatus einen offiziellen negativen Test-Nachweis (nicht älter als 24 Stunden) vorlegen muss.

 

Während des gesamten Aufenthaltes im Krankenhaus besteht weiterhin FFP2-Pflicht.

Erweiterte Testpflichten gelten weiterhin auch für Patienten. Wer einen stationären Aufenthalt in den Krankenhäusern plant, sollte sich vorab über das Testkonzept informieren.

 

Cafeterien öffnen wieder

Darüber hinaus sind die Cafeterien in den Krankenhäusern in Bad Driburg, Brakel, Höxter und Steinheim von sofort an wieder für Patienten und Besucher frei zugänglich. An den Standorten gelten verschiedene Öffnungszeiten: St. Ansgar Krankenhaus Höxter von sofort an von 8 bis 16 Uhr geöffnet; St. Josef Hospital Bad Driburg von sofort an bis zum 29. Mai von 8 bis 13.30 Uhr geöffnet und ab dem 30. Mai von 8 bis 16 Uhr; St. Rochus Krankenhaus Steinheim ab dem 23. Mai von 8 bis 16 Uhr geöffnet; St. Vincenz Hospital Brakel ab dem 30. Mai von 8 bis 16 Uhr geöffnet. Die Öffnungszeiten können an den Wochenenden abweichen.


Rote Schuhe als Symbol gegen Gewalt an Frauen
11.05.2022 - Kreis Höxter

Der Arbeitskreis „Gegen Gewalt an Frauen und Kindern im Kreis Höxter“ möchte im Rahmen der Frauenaktionswochen der Stadt Höxter vom 10. bis 20. Mai dafür sensibilisieren, dass häusliche Gewalt kein individuelles, sondern ein gesellschaftliches Problem ist, welches sich durch alle sozialen Schichten zieht.

Mit einer Ausstellung wollen sie auf Zahlen hinweisen, die erschrecken: Fast 150 Fälle von häuslicher Gewalt gab es im vergangenen Jahr im Kreis Höxter. Rund 140 Frauen in Deutschland wurden 2020 durch ihren Partner oder ihren Ex-Partner getötet. Damit stirbt statistisch jeden dritten Tag eine Frau durch partnerschaftliche Gewalt. „Wir setzen in Form von roten Schuhen ein Zeichen der Solidarität mit von Gewalt betroffenen Frauen. Jedes einzelne Paar steht für ein Opfer, das durch Gewalt gestorben ist. Die Farbe Rot symbolisiert vergossenes Blut“, berichtet der Arbeitskreis.
    Die Ausstellung findet ihren Platz im Schaufenster von A&K Schuhmoden in der Marktstraße 33 in Höxter. Interessierte können sich dort über sogenannte „Femizide“, also den Mord an Frauen und Mädchen aufgrund ihres Geschlechts, informieren und erhalten Verweise auf Hilfsangebote für von Gewalt betroffene Frauen und Kinder im Kreis Höxter. „In Deutschland ist rund jede vierte Frau und jedes fünfte Kind Opfer von häuslicher Gewalt, aber aus Scham darüber schweigen viele Betroffene. Da die Gewalt überwiegend im vermeintlichen Schutzraum der eigenen vier Wände stattfindet, möchten wir ihnen Mut machen, darüber zu sprechen.“

Die Aktionsform geht zurück auf die mexikanische Künstlerin Elina Chauvet, die das Projekt „Zapatos Rojos“ (Rote Schuhe) 2009 ins Leben gerufen hat und schon in verschiedenen Ländern Aktionen mit roten Schuhen gemacht hat, um an vermisste, misshandelte, vergewaltigte und ermordete Frauen zu erinnern. Für Frauen, die Gewalt erlebt haben oder noch erleben, gibt es in Deutschland als Beratungsangebot des Bundesfamilienministeriums das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“. Unter der kostenlosen Rufnummer 08000 116 016 und mit einer Online-Beratung werden Betroffene aller Nationalitäten unterstützt, mit und ohne Behinderung – 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr. Weitere Informationen zum Arbeitskreis „Gegen Gewalt an Frauen und Kindern im Kreis Höxter“ sowie die Hilfsangebote im Kreis Höxter gibt es im Internet unter: www.am-anfang-war-es-liebe.de.



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