KREIS HÖXTER


Aufmerksamer Lebensgefährte verhindert Zahlung nach Schockanruf

07.12.2022 - Kreis Höxter

Dem umsichtigen Verhalten des Lebensgefährten einer über 80-jährigen Frau aus Willebadessen ist es zu verdanken, dass eine Geldzahlung im Rahmen eines Schockanrufs verhindert wurde.

 

Am Montag, 05.12.2022, wurde diese im Laufe des Vormittags auf ihrem Haustelefon angerufen und eine männliche Stimme teilte ihr mit, dass ihr Sohn aufgrund eines Verkehrsunfalls, bei dem er ein Kind lebensgefährlich verletzt haben soll, festgenommen wurde. Für eine Kaution verlangte die angebliche Staatsanwaltschaft einen fünfstelligen Euro-Betrag. Darüber hinaus wurde sie mehrfach darauf hingewiesen, dass sie mit niemand über diesen Vorfall sprechen sollte.

 

Der aufmerksame Lebensgefährte der Seniorin bekam das Gespräch dennoch mit und kontaktierte anschließend ihren Sohn über das Telefon, welcher die dreiste Betrugsmasche umgehend aufdeckte. Daraufhin wurde der Kontakt zu den Betrügern abgebrochen und die Polizei eingeschaltet.

 

Die Polizei rät Angerufenen, die telefonisch mit einem beunruhigenden Sachverhalt konfrontiert werden, der mit einer Geldforderung zusammen hängt, umgehend mit ihren Angehörigen Kontakt aufzunehmen und im Zweifelsfall immer die Polizei zu informieren.


Zehnjähriges Mädchen von Auto erfasst

06.12.2022 - Höxter

Bei einem Unfall in Höxter ist am Dienstag, 6. Dezember, ein zehnjähriges Mädchen von einem Auto erfasst und verletzt worden.

Die Schülerin wollte mit ihrem Tretroller gegen 7.25 Uhr die Albaxer Straße (B64) in Höhe der Einmündung "Am Wiehenbrink" überqueren. Ein 38-Jähriger, der mit seinem Opel Corsa auf der Straße in Fahrtrichtung Holzminden unterwegs war, bemerkte das Mädchen nicht rechtzeitig, so dass es zum Zusammenstoß kam.

 

Die Zehnjährige stürzte zu Boden, verletzte sich leicht und wurde mit dem Rettungswagen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Während der Bergung und Unfallaufnahme kam es im morgendlichen Berufsverkehr bis etwa 8 Uhr zu erheblichen Rückstaus.


50 Einsätze auf glatten Straßen im Kreis Höxter

05.12.2022 - Kreis Höxter

Schneefall und glatte Straßen haben in den Morgenstunden am Montag, 5. Dezember, den Straßenverkehr in weiten Teilen des Kreises Höxter erheblich beeinträchtigt. Rund 50 wetterbedingte Einsätze zählte die Leitstelle der Polizei Höxter im Laufe des Vormittags, meistens Verkehrsunfälle und querstehende Lkw, die den nachfolgenden Verkehr behinderten.

 

Bei den Unfällen blieb es in den meisten Fällen bei geringen Sachschäden. Lediglich eine E-Scooter-Fahrerin, die bei Brakel aufgrund der glatten Straßenverhältnisse stürzte, verletzte sich und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Gegen 7.30 Uhr musste die B 241 bei Borgentreich kurzzeitig gesperrt werden, da sich dort in Höhe der Abfahrt Borgholz ein Unfall mit drei Fahrzeugen ereignet hatte.

 

Der Schwerpunkt der Einsätze verlagerte sich anfänglich vom Süden des Kreisgebietes weiter über Brakel und Marienmünster bis nach Höxter und Steinheim. Vor allem auf der B 239 zwischen Marienmünster und Steinheim kam es aufgrund liegengebliebener Lastwagen immer wieder zu Staus und stockendem Verkehr.

 

Kurz vor dem Ortseingang von Höxter in einer Kurve zwischen dem Krankenhaus und dem Kreisverkehr Brenkhausen kam kamen zunächst einige Lkw und dann ein Gelenkbus ins Rutschen. Der Bus, in dem keine weiteren Fahrgäste saßen, stellte sich quer zur Fahrbahn und blieb mit dem hinteren Teil im Graben hängen, so dass er von einem Abschleppunternehmen geborgen werden musste. Dadurch war dieser Streckenbereich über mehrere Stunden von 10 bis etwa 13.30 Uhr blockiert. Dadurch bildeten sich wieder erhebliche Rückstaus auf der Lütmarser Straße bis über die Ortsgrenze von Höxter hinaus.

 

Gegen Mittag entspannte sich die allgemeine Lage allmählich wieder. Die Polizei appelliert weiterhin an alle Verkehrsteilnehmer, auf die passende Winterbereifung zu achten und die Fahrweise den glatten Straßenverhältnissen anzupassen. 

 


Drei leicht verletzte Personen nach Unfall im Kreuzungsbereich

01.12.2022 - Höxter

Drei Frauen, darunter ein dreijähriges Mädchen, wurden bei einem Unfall auf der K 45 leicht verletzt.

Am Donnerstag, 01.12.2022, gegen 11:00 Uhr fuhren eine 36-jährige Boffzenerin und ihre Tochter in einem weißen Skoda auf der K 45 Richtung Höxter. Zur gleichen Zeit beabsichtigte eine 26-jährige Höxteranerin mit ihrem Mitsubishi von der Straße "Zur Lüre" nach links auf die K 45 Richtung Lüchtringen einzubiegen.

Hierbei kam es im Kreuzungsbereich zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Durch die Wucht des Aufpralls wurden alle Insassen leicht verletzt. Die Boffzenerin und ihre Tochter wurden mit einem Rettungswagen in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Da beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit waren, mussten sie mittels örtlicher Unternehmen von der Unfallstelle abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden geht in den fünfstelligen Euro-Bereich. Während der Unfallaufnahme war der Kreuzungsbereich für eine halbe Stunde vollgesperrt.


15 Unfälle an nur einem Tag

29.11.2022 - Kreis Höxter

Die Reihe mit einer hohen Zahl an Unfällen im Kreis Höxter setzt sich fort. 15 Unfälle innerhalb nur eines Tages registrierte die Polizei im Kreis Höxter am Montag, 28. November. Es blieb in allen Fällen bei Sachschäden. Bei zwei Unfällen setzten die Verursacher ihre Fahrt allerdings fort, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Daher ermittelt die Polizei nun wegen Unfallflucht.

 

Auffällig ist außerdem die Anzahl der Wildunfälle: Neun Verkehrsunfälle mit Wildbeteiligung wurden innerhalb von 24 Stunden aufgenommen, zum Teil mit hohem Sachschaden.

 

Grundsätzlich bittet die Kreispolizeibehörde Höxter darum, insbesondere in den waldreichen Gebieten des Kreises Höxter vorsichtig und nur mit angemessener Geschwindigkeit zu fahren, da jederzeit mit Wildwechsel gerechnet werden muss: "Seien sie stets aufmerksam und rücksichtsvoll. Denken Sie an Ihre Mitmenschen, die zu Hause auf Sie warten."

 

Erst am vergangenen Wochenende hatte die Polizei im Kreis Höxter 39 Unfälle gezählt

Die hohe Zahl der Unfälle nimmt die Kreispolizeibehörde Höxter noch einmal zum Anlass, an alle Verkehrsteilnehmer zu appellieren, besonnen und aufmerksam im Straßenverkehr unterwegs zu sein, sich nicht ablenken zu lassen und die Geschwindigkeit den Straßen- und Wetterverhältnissen anzupassen. "Jeder einzelne kann seinen Teil dazu beitragen, dass alle sicher ihr Ziel erreichen", betont Markus Tewes, Leiter der Direktion Verkehr der Kreispolizeibehörde Höxter.

 

Dass man am Steuer nicht zum Smartphone greift und beim Abbiegen lieber einmal mehr als zu wenig auf den weiteren Verkehr achtet, sollte selbstverständlich sein. Ebenso legte die Polizei Nutzern von Pedelecs das Tragen von Fahrradhelmen ans Herz. Insbesondere in der aktuellen dunklen Jahreszeit sollte auch auf gut sichtbare und möglichst reflektierende Kleidung geachtet werden.

Feuerwehr Höxter wird zum Filmset 

Weihnachtsgrüße der Feuerwehr Höxter an alle Menschen da draußen

26.11.2022 - Höxter/Boffzen 

Wenn es brennt, bei Unfällen oder in anderen Notlagen, dann ist die Freiwillige Feuerwehr Höxter immer und schnell für die Menschen zur Stelle. Doch die Gedanken an die Menschen da draußen hegen die Retter auch darüber hinaus – insbesondere in der Weihnachtszeit. Dafür haben die Feuerwehrmänner und -frauen aus dem gesamten Stadtgebiet Höxter so einige Wünsche parat, die sie in einem etwa achtminütigen Weihnachtsvideo kund tun, das am ersten Advent veröffentlicht wird. Auch mit zu Wort kommt die Freiwillige Feuerwehr der Samtgemeinde Boffzen – ein Blick ins Video lohnt sich!

 

Die Produktion entstand in kostenloser Eigenarbeit und ohne jegliche fachliche Unterstützung von außen. „In dem Film stecken etwa 250 Stunden Arbeit und Vorarbeit aller Akteure“, sagt Hauptbrandmeister und Regisseur Thomas Kube. „Anfang September 2022 sind die Dreharbeiten für das Werk gestartet, das am 18. November abgedreht werden konnte“, ergänzt Thomas Kube, der für den Film maßgeblich verantwortlich ist. „Witzige Szenen, ernstgemeinte Worte und viele unterschiedliche Stimmen, die zu Wort kommen, darunter auch Prominente, machen diesen Weihnachtsfilm aus. Die Dreharbeiten haben sehr viel Spaß gemacht, weil alle Kameradinnen und Kameraden sich so gut beteiligt haben und dabei ebenfalls sehr viel Spaß hatten“, meint Kube. Moderiert wird der Film von der jungen Feuerwehrfrau Lilly Beverungen, die auch als Weihnachtsengel darin vorkommt. Auch prominente Gäste kommen zu Wort, so wie der bekannte Fernsehjournalist, Moderator und Autor Ulrich Wickert, der den Film mit Wehrleiter Jürgen Schmits und seinen beiden Stellvertretern Rainer Höppner und Michael Dierkes nacheinander anmoderiert. 

 

Neben Landrat, Bürgermeister und den Abgeordneten Christian Haase (MdB) und Matthias Goeken (MdL) spricht auch der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck in der Höxteraner Stadthalle als Schlusswort zu den Feuerwehrleuten. „Ich schätze Herrn Gauck als charismatischen Menschen und Politiker sehr und bin ihm auch sehr dankbar dafür, dass er sich die Zeit für ein paar Worte für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in diesem Land genommen hat. Auch wenn es nur ein Video für die Freiwillige Feuerwehr Höxter ist, so spricht er darin alle rettenden Engel in ganz Deutschland an und zeigt, wie geerdet und den Menschen verbunden er doch ist“, betont Hauptbrandmeister Thomas Kube. Weihnachtsgrüße sendet in diesem Video aber auch die „Retterfamilie“, bestehend aus dem Kreis Höxter, den umliegenden Nachbar-Feuerwehren und den Hilfsorganisationen aus Höxter, die in dem Video ebenfalls kurz zu Wort kommen. Das eine Brückensperrung in Höxter der Zusammenarbeit zwischen den Kameradinnen und Kameraden auf beiden Weserseiten keinen Abbruch tut, das macht unter anderem Gemeindebrandmeister Philipp Pedall in seinem Statement deutlich. Am 27. November 2022 ist es soweit, dann feiert das Weihnachtsvideo der Freiwilligen Feuerwehr Höxter zum ersten Advent seine Premiere auf der YouTube-Seite der Freiwilligen Feuerwehr Höxter mit seinen etwa 440 Abonnenten. Mit einem einminüten Trailer mit den Outtakes des Videos ist das Weihnachtsvideo bereits öffentlich angekündigt worden. Das Video ist unter dem Link https://youtu.be/3FUG0B5iFTs erreichbar.


Polizei sucht mit Phantombild nach Sexualstraftäter

25.11.2022 - Höxter

Bei den Ermittlungen zu einem Vorfall am Rande des Oktoberfestes in Höxter-Lüchtringen, bei dem im September eine junge Frau von einem Unbekannten sexuell genötigt wurde, sucht die Kriminalpolizei Höxter nun mit einem Phantombild nach dem Tatverdächtigen. 

Am Rande des Festgeländes in Höxter-Lüchtringen war am Sonntag, 18. September, kurz nach Mitternacht eine 20-Jährige aus dem Kreis Holzminden von einem Unbekannten in ein Gebüsch gezerrt und dort körperlich bedrängt worden.

 

Der Tatverdächtige wird beschrieben als 1,65 Meter groß mit blonden oder braunen zurückgegelten Haaren. Er trug ein kariertes Hemd und eine Lederhose. Anhand von Beschreibungen durch Zeugen wurde ein Phantombild angefertigt, dessen Veröffentlichung nun vom zuständigen Amtsgericht genehmigt wurde.

 

Die Polizei Höxter hofft dadurch auf Hinweise zu dem Tatverdächtigen. Gesucht werden auch weiterhin Zeugen, die nähere Angaben zu dem Vorfall machen können.

 

Hinweise bitte an die Telefonnummer 05271/962-0.


Weitere Betrugsfälle per Whatsapp/Messenger-Dienste im Kreis Höxter

24.11.2022 - Kreis Höxter

Nach wie vor werden Fälle mit der aktuellen Betrugsmasche per WhatsApp und Messenger-Diensten im Kreis Höxter zur Anzeige gebracht. Betrogene, die in gutem Glauben Angehörigen helfen wollen, verlieren dabei nicht selten vierstellige Beträge.

 

Meist werden Opfer zunächst von angeblichen Angehörigen mit einer unbekannten Nummer per Handy-Nachricht kontaktiert. Die Täter geben vor, Tochter, Sohn oder Enkel des Opfers zu sein und behaupten, das eigene Handy sei defekt und man habe nun ein anderes Gerät mit neuer Nummer. Daher sollte die angeblich alte Nummer gelöscht werden. Nach kurzer Zeit folgt eine weitere Nachricht, in der ein angebliches weiteres Problem geschildert wird, weshalb der vermeintliche Angehörige dringend um Geld per Überweisung bittet.

 

So zum Beispiel in einem Ortsteil von Beverungen, als am 13. November eine 55-Jährige eine SMS erhielt, welche angeblich von ihrer Tochter stammte. Hier gingen die Täter nach dem gleichen Prinzip vor: So wurde die Frau gebeten, eine Rechnung für den angeblichen Kauf eines Laptops in Höhe von 2.000 Euro zu begleichen. Dieser Bitte kam die Betrogene zunächst nach und stelle erst später fest, dass es sich um einen Betrug handelte.

 

Ebenfalls um 2.000 Euro wurde am 22. November ein 65-Jähriger aus einem Ortsteil von Nieheim geprellt. Auch hier schrieben den Mann über WhatsApp an und baten um einen Geldbetrag. In der Überzeugung, dass es sich um seinen Sohn handeln würde, tätigte der Mann die Überweisung und bemerkte erst später den Betrug.

 

Die Polizei Höxter rät deshalb weiterhin: Wenn Sie von einer unbekannten Nummer angeschrieben werden und sich die andere Person als ein Bekannter/Verwandter mit neuer Nummer ausgibt, sollten Sie nochmal die bislang bekannte Nummer in Form einer Nachricht oder eines Anrufs kontaktieren. Gehen sie nicht auf Geldüberweisungen und -übergaben von Unbekannten ein und seien sie grundsätzlich misstrauisch. Verständigen Sie im Zweifel den Notruf unter 110. Weitere Informationen und Hinweise zu dieser Betrugsmasche unter hoexter.polizei.nrw


Tödlicher Unfall auf der B64 bei Brakel-Hembsen

21.11.2022 - Brakel

Ein tödlicher Unfall hat sich am Montag, 21. November, auf der B64 in Höhe Brakel-Hembsen ereignet. Ein 21-Jähriger fuhr gegen 7.50 Uhr in einem Audi auf der dreispurigen Strecke von Höxter in Richtung Brakel, als er auf der Talbrücke anscheinend aufgrund von Straßenglätte ins Schleudern kam und auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort stieß der Audi mit der Beifahrerseite gegen die Front eines entgegenkommenden Kleinbusses. Der Audi-Fahrer verstarb noch an der Unfallstelle. Ein 17-jähriger Mitfahrer in dem Audi wurde so schwer verletzt, dass er in Lebensgefahr schwebt und mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste.

 

Der Kleinbus war mit einem Fahrer und sieben Mitfahrern besetzt, wovon einer ebenfalls so schwer verletzt wurde, dass er mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen wurde. Der Fahrer und die weiteren Mitfahrer wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

 

Zur genauen Ermittlung des Unfallhergangs wurde ein Unfallaufnahme-Team aus Bielefeld verständigt, die Strecke war die Bergung und Unfallaufnahme über mehrere Stunden bis in den späten Nachmittag voll gesperrt. Die Fahrzeuge wurden sichergestellt.

 

Die Polizei Höxter appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, ihre Geschwindigkeit und Fahrweise den winterlichen Straßenverhältnissen anzupassen.


Bundesweiter Vorlesetag steht am 18. November unter dem Motto „Gemeinsam einzigartig“

21.10.2022 - Deutschlnd/Kreis Höxter

Ob zu Hause, im kleinen Kreis oder digital – am Freitag, 18. November 2022, wird in ganz Deutschland vorgelesen. Dann ist nämlich bereits zum 19. Mal bundesweiter Vorlesetag, zu dem auch das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Höxter wieder einlädt. Gemeinsam mit vielen Kooperationspartnern sollen im gesamten Kreisgebiet Aktionen in unterschiedlichen Sprachen organisiert werden.

 

Hierfür werden noch Ideen und Aktionen sowie mehrsprachige Vorleserinnen und Vorleser gesucht. Der Aktionstag steht in diesem Jahr unter dem Motto „Gemeinsam einzigartig“. Ein Charity-Dinner mit einer Lesung ist am Vorlesetag zudem ab 19 Uhr in Höxter geplant.

 

 „Ziel des bundesweiten Vorlesetages ist es, bei allen Kindern – egal welcher Herkunft – die Begeisterung für das Lesen zu wecken“, hebt Kreisdirektor Klaus Schumacher hervor. Mehrsprachigkeit diene dem interkulturellen Dialog über alle Grenzen hinweg   und fördere sprachliche Vielfalt, Toleranz und Frieden.

 

Unter dem Jahresmotto „Gemeinsam einzigartig“ soll die Vielfalt unserer Gesellschaft als alltägliche Bereicherung und verbindendes Element im Vordergrund stehen. Das Motto lässt viel Freiraum für die eigene Gestaltung – sei es mit mehrsprachigen Geschichten, Erzählungen über ungewöhnliche Charaktere oder außergewöhnliche Vorlesesituationen – zu. „Den Ort, die Zeit und die Bücher können die Veranstalter selbst bestimmen. Auch die Sprache, in der vorgelesen wird, kann frei gewählt werden. Sprachförderung sollte nicht nur in deutscher Sprache stattfinden, sondern auch in der jeweiligen Muttersprache“, betont Filiz Elüstü, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Höxter. Die Aktionen richten sich deshalb gezielt an Kinder und Jugendliche mit und ohne internationale Geschichte. Nach Bedarf können auch mehrsprachige Bücher ausgeliehen werden.

Vereine, Organisationen, Schulen, Kitas, Flüchtlingsinitiativen, Migrantenorganisationen, die sich am mehrsprachigen Vorlesetag beteiligen möchten, können ihre Aktionen beim Kreis Höxter anmelden.  Ansprechpartner sind Filiz Elüstü (f.eluestue@kreis-hoexter.de, Tel.: 05271/965-3612) oder  Eva Lisa Mlody (e.mlody@kreis-hoexter.de, Tel.: 05271/965-3611) sowie Rüdiger Gleisberg (r.gleisberg@kreis-hoexter.de, Tel.: 05271/965-3221). Die Termine werden auf der Homepage des Kommunalen Integrationszentrums unter www.integration.kreis-hoexter.de angekündigt.

 

Charity-Dinner mit Lesung

Eine besondere Aktion ist am Vorlesetag in Höxter geplant: Zu einem Charity-Dinner mit Lesung laden der Verein „Marah e.V. in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum (KI) des Kreises Höxter in die Cafébar „Die Apotheke“ ein. Vorgelesen wird aus den „simple human stories“, das ist ein kleiner Geschichten-Band.  In diesem Band erzählen Menschen aus aller Welt fröhliche und auch traurige Erlebnisse aus ihrem Leben. Beginn ist am 18. November um 19 Uhr. Die Bücher der simple human stories werden an dem Abend gegen eine Spende angeboten. Die Spenden sind für Schülerinnen und Schüler der kleinen Zeltschule in Idlib in Syrien bestimmt. Von dem Geld soll warme Winterkleidung angeschafft werden. Das Hilfsprojekt des Vereins „Marah“ e.V. gewährleistet seit Jahren, dass täglich mehr als 50 Kinder im Kriegsgebet Idlib unterrichtet und humanitär versorgt werden können.

 

Anmeldungen für das Charity-Dinner können bis Freitag, 4. November, unter folgendem Link vorgenommen werden. Bei Nachfragen können sich Interessenten an den Verein Marah e.V. und konkret an Marita Menne, Tel.: 0175/4687503 oder marita.menne@gmail.com wenden.


Identität des unbekannten Toten geklärt

05.10.2022 - Höxter

Die Identität des bei Lüchtringen an der Weser aufgefundenen unbekannten Toten ist geklärt. Dabei handelt es sich um einen 78-jährigen Mann, der im Bereich Bielefeld vermisst gemeldet wurde.

Der Mann stammt aus dem Kreis Gütersloh, war aufgrund einer Erkrankung orientierungslos und lebte erst seit kurzem in Bielefeld.

 

Ein Angler hatte die Leiche des Mannes am Montag, 3. Oktober, in Höhe des Radweges zwischen Höxter-Lüchtringen und Holzminden in Ufernähe der Weser aufgefunden.

 

Angehörige konnten den Verstorbenen am Mittwoch, 5. Oktober, identifizieren. Die anschließende Obduktion hat ergeben, dass der Mann ertrunken ist. Eine Fremdeinwirkung wird ausgeschlossen.

 

Die Polizei in Höxter und in Bielefeld bedankt sich für die eingegangenen Hinweise aus der Bevölkerung, die zur Identifizierung des Mannes beigetragen haben.


Pkw landet auf Dach - eine leicht verletzte Person

30.09.2022 - Godelheim

Bei einem Unfall am Donnerstag, 29.09.2022, um kurz vor Mitternacht auf der B 64, zwischen Godelheim und der Einfahrt zur Freizeitanlage, verletzte sich eine Person leicht.

Der von einem 21-jährigen Beverunger geführte Opel war zuvor von Höxter in Richtung Godelheim unterwegs.

Aus ungeklärter Ursache kam der mit vier jungen Männern besetzte Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb im Straßengraben auf dem Dach liegen. Hierbei wurde der 21-jährige Beifahrer aus Lauenförde leicht verletzt, die Männer konnten sich jedoch selbstständig aus dem Fahrzeug befreien.

Das Fahrzeug musste anschließend durch ein Abschleppunternehmen aus dem Straßengraben gezogen werden. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf 4000 Euro. 


Sparsam in die Heizsaison starten

28.09.2022 - NRW

Die aktuelle Situation erfordert, sparsam mit Energie umzugehen. Die Verbraucherzentrale NRW gibt konkrete Tipps für private Haushalte. Viele Verbraucher:innen haben in den letzten Wochen Preiserhöhungen ihres Versorgers erhalten oder zahlen höhere Heizkosten-Abschläge an ihre Vermieter:innen. Für private Haushalte heißt es, möglichst alle Möglichkeiten zu nutzen, um Energie einzusparen. „Schon kleinere Anpassungen können Einfluss auf den Heizenergieverbrauch nehmen”, erklärt Ute Delimat, Leiterin Verbraucherarbeit im ländlichen Raum Kreis Höxter mobil & digital und hat Tipps zum Heizenergie sparen zusammengestellt: 

 

Thermostate im Griff 

Mit den Heizungsthermostaten lässt sich für jeden Raum die individuelle Temperatur einstellen. Jedes Grad weniger senkt den Verbrauch um etwa sechs Prozent. Üblicherweise wird auf Stufe 3 etwa 20 Grad Celsius erreicht, zwischen den Stufen ergeben sich je drei bis vier Grad Unterschied. Wohnräume sind mit 20 Grad auf idealer Temperatur. Im Schlafzimmer reichen oft 16 bis 18 Grad. Zu beachten ist, dass kühlere Räume gut belüftet werden und Türen zu wärmeren Räumen geschlossen sind. Sonst kann sich an kälteren Stellen Feuchtigkeit niederschlagen und es bildet sich Schimmel. Langfristig macht sich der Austausch der Thermostatköpfe gegen programmierbare smarte Thermostate in wenigen Jahren bezahlt und spart Heizenergie. 

 

Heizkörper entlüften

Werden die Heizkörper nicht im vollen Umfang warm oder sind gluckernde Geräusche zu hören, ist meist Luft im Spiel. Die Heizanlage muss dabei mehr Energie aufbringen, um die Räumlichkeiten zu erwärmen. Abhilfe bringt die Entlüftung mit einem Entlüfterschlüssel. Damit lässt sich einfach und unkompliziert die Luft aus den warmen Heizkörpern ablassen. Sowohl vor als auch nach der Entlüftung ist der Druck im Heizungssystem zu prüfen, unter Umständen muss auch Wasser nachgefüllt werden. In einem Mehrfamilienhaus mit Zentralheizung ist dafür eine Rücksprache mit dem Vermieter bzw. der Hausverwaltung empfehlenswert, denn Mieter:innen können den Heizungsdruck nicht selbst kontrollieren und nachsteuern. 

 

Wohnräume richtig nutzen 

Heizkörper nicht mit Vorhängen verdecken und mit Möbeln zustellen. Die Heizenergie kann sonst nicht voll ausgenutzt werden, da die Wohnräume dadurch nicht gleichmäßig aufgeheizt werden können. Eine einfache Regel lautet, dass jeder Heizkörper gut zu sehen ist und die Raumluft ihn ungehindert umströmen kann. Ebenso wichtig ist es, die Heizkörper sauber zu halten, da Staubablagerungen die Heizleistung mindern. 

 

Türen und Fenster dichthalten

Undichte Außentüren und Fenster vergrößern Wärmeverluste in Haus und Wohnung und sorgen für unangenehme Zugluft. Um die Dichtigkeit von Fenstern zu prüfen, kann ein Blatt Papier zwischen Rahmen und geschlossenem Fenster geklemmt werden. Lässt sich das Papier nicht herausziehen, ist das Fenster dicht genug. Bei Haus- und Wohnungstüren kann meist nachträglich ein Dichtprofil leicht angebracht werden, um Heizverluste zu minimieren. 

 

Heizungsanlage optimal steuern

Besondere Sparpotenziale liegen in der auf die Bewohner:innen zugeschnittene Zeitsteuerung der Anlage. Eine der bekanntesten ist hier die sogenannte Nachtabsenkung, durch die die Vorlauftemperatur der Heizanlage reduziert wird. Bei längerer Abwesenheit über den Tag macht die Tagesabsenkung Sinn. Heizungsfachbetriebe stellen die Heizkurve für die Vorlauftemperaturregelung professionell ein. Die Fachkräfte können auch beurteilen, ob ein sogenannter hydraulischer Abgleich der Anlage sinnvoll ist, um Heizenergie zu sparen. Dieser sorgt dafür, dass durch alle Heizkörper die richtige Wassermenge fließen kann. 

 

Heizungsrohre und Rollladenkästen dämmen

Die nachträgliche Dämmung von Heizungsrohren in unbeheizten Räumen, die schlecht oder ungedämmt sind, bringt einige Prozent Energieeinsparung und kann mit etwas handwerklichem Geschick selbst gemacht werden. Ungedämmte Rollladenkästen, aber auch entsprechende Heizköpernischen, sind bei manchen Altbauten ein Schwachpunkt. In vielen Fällen ist eine nachträgliche Dämmung mit wenig Aufwand möglich und spart langfristig Heizkosten. In einer Mietwohnung sollten Bewohner:innen vorab Rücksprache mit ihren Vermieter:innen halten. 

 

Lüften hilft sparen 

Richtiges Lüften spart Energie. Die wichtigste Regel dabei – mehrfach täglich fünf bis zehn Minuten bei abgedrehten Heizkörpern stoßlüften und nicht dauerhaft kipplüften. So werden die Luftmassen in den Räumen schnell ausgetauscht, ohne die Wände unnötig auszukühlen. Nach dem Lüften die Thermostate wieder aufdrehen. Dann muss die Heizung nur die frische Luft erwärmen und nicht die Wohnungseinrichtung wie massive Möbel und Einbauten. 

Informationen zu Heizkosten und Heizungswechsel bietet die Verbraucherzentrale NRW im Rahmen des Projekts Energie2020plus an, das mit Mitteln der Europäischen Union und des Landes NRW gefördert wird. 


In einer Nacht 27 Autos in Höxter beschädigt

15.09.2022 - Höxter

Autos zerkratzt und Markenembleme entfernt: Innerhalb einer Nacht sind in Höxter reihenweise abgestellte Autos von bislang unbekannten Tätern beschädigt worden.

 

Nach einem ersten Zeugenaufruf der Polizei Höxter vom 29. August 2022 haben sich bei der Polizei zahlreiche weitere Geschädigte gemeldet, deren Fahrzeuge in dem fraglichen Tatzeitraum zwischen Samstag, 27. August 2022, zwischen 15 Uhr und Sonntag, 28. August, 18.45 Uhr angegangen wurden. Inzwischen liegen 27 entsprechende Anzeigen von Sachbeschädigung an Kfz durch Zerkratzen oder durch Entfernen des Emblems der Automarke vor.

 

Zwei Schwerpunkte haben sich bei den Ermittlungen herausgestellt: In einer ersten Serie im Gebiet Kampschulteweg/Grabenstraße/Kantstraße/Eichendorffstraße gibt es 20 Fälle, in denen das Markenemblem angegangen wurde. In einer weiteren Serie im Bereich Schlesische Straße/Galgenstieg gab es sieben Fälle von Sachbeschädigungen durch Kratzer.

 

In diesem Zusammenhang bittet die Polizei Höxter abermals mögliche Zeugen um Hinweise. Es geht auch die Frage, wer womöglich solche Fahrzeugembleme sammelt oder wo möglicherweise an dem betreffenden Wochenende eine Veranstaltung oder Party stattgefunden hat. Hinweise bitte an Telefon 05271/962-0.


"Wir werden verfolgt"

13.09.2022 - Höxter 

Mit diesen Worten meldete sich der Fahrer eines Rettungswagens bei der Leitstelle der Polizei Höxter. Das Kuriose an diesem Vorfall vom vergangenen Sonntag, 11. September: Der Rettungswagen war mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs, und während seiner Fahrt von Beverungen in Richtung Holzminden fuhr ein dreister BMW-Fahrer direkt hinter dem Krankenwagen her und nutzte die Situation aus, um selber flott voranzukommen.

 

Der Rettungssanitäter am Steuer des Krankenwagens, der zunächst über die B83 aus Richtung Beverungen kam und dann in Godelheim nach rechts auf die B64 in Fahrtrichtung Höxter abbog, hatte seinen ungebetenen Anhänger gegen 18.50 Uhr in Höhe Wehrden bemerkt und weiterhin im Rückspiegel beobachtet, wie der BMW unter anderem innerorts mit überhöhter Geschwindigkeit fuhr und ein Stoppschild missachtete.

 

Als der graue 5er BMW dann noch hinter dem Krankenwagen über eine rote Ampel fuhr, reichte es Rettungsdienst-Fahrer und er rief die Polizei. Die fing den BMW dann in Höxter an der Kreuzung Westerbachstraße ab und konnte ihn daraufhin kontrollieren. Am Steuer saß ein 25-Jähriger aus dem Kreis Holzminden, mit ihm im Auto saßen ein 19-Jähriger und ein 22-Jähriger.

 

Der Fahrer muss sich nun nicht nur wegen der Rotlicht- und Geschwindigkeitsverstöße verantworten, nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft besteht sogar der Verdacht eines verbotenen Kfz-Rennens. Der Staatsanwalt ordnete daher die Sicherstellung sowohl des Führerscheins als auch des Fahrzeugs an. 


St. Ansgar Krankenhaus in Höxter öffnet seine Türen

12.09.22 - Höxter

Ein Blick ins Herzkatheterlabor, der neue OP-Roboter "Da Vinci", ein begehbares Darmmodell und vieles mehr: Das St. Ansgar Krankenhaus der KHWE öffnet am Sonntag, 18. September, seine Türen und gibt Besuchern einen Blick hinter die Kulissen moderner Medizin und Pflege.

 

In der Zeit von 10 bis 17 Uhr bieten die Mitarbeiter des Krankenhauses ein umfangreiches Programm an mit medizinischen Vorträgen, Führungen, Mitmach-Aktionen, Kinder-Attraktionen, Essen und Trinken. "Nach drei Jahren freuen wir uns, endlich wieder einen Tag der offenen Tür anbieten zu können und das im größten Krankenhaus unseres Verbundes", sagt KHWE-Geschäftsführer Christian Jostes.

 

Eröffnet wird der Tag der offenen Tür um 10 Uhr mit einem Gottesdienst. Besonderer Gast ist Willibert Pauels, bekannt aus zahlreichen Kölner Karnevalsveranstaltungen und als Büttenredner "Ne Bergische Jung". Zusammen mit Krankenhausseelsorgerin Friedhilde Lichtenborg gestaltet er den Gottesdienst und regt anschließend mit seinem Vortrag "Heilung durch Humor" zum Lachen und Nachdenken an.

 

Teddy-Krankenhaus und Klinik-Clown

Vor allem Familien kommen an diesem Tag auf ihre Kosten: Für Kinder gibt es neben einer Hüpfburg, dem Klinikclown Pepe Pepolino und einem Spielmobil ein ganz besonderes Highlight: In dem Teddybär-Krankenhaus können mitgebrachte Stofftiere fachmännisch versorgt werden, von der Aufnahme über die Untersuchung bis hin zu Pflaster und Verbänden.

 

Ärzte referieren

Auch Erwachsene erfahren Wissenswertes über Körper und Gesundheit. In verschiedenen Vorträgen informieren Chef- und Oberärzte des St. Ansgar Krankenhauses zwischen 11 und 15 Uhr über Volkskrankheiten, Vorsorge und Notfallversorgung. Dabei stehen die Mediziner auch für Fragen der Besucher zur Verfügung. Um 11 Uhr beginnt Prof. Dr. Mark Obermann, Chefarzt der Klinik für Neurologie, mit einem Vortrag zum Thema "Schlaganfall – Jede Minute zählt". Um 11.30 Uhr referiert der Chefarzt der Kinderklinik, Firooz Ahmadi, über Notfälle im Kindesalter. Über "Zöliakie: Wenn Getreide krank macht" spricht Dr. Jessica Meier, Funktionsoberärztin in der Gastroenterologie, in ihrem Vortrag um 13 Uhr. Um 13.30 Uhr referiert der Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie, Frank Blömker, über Vorbeugung, Therapie und Nachbehandlung bei Stürzen im Alter. Dr. Stefan Bettin, Chefarzt der Frauenklinik, hält um 14 Uhr einen Vortrag zum Thema "Laparoskopische und roboter-assistierte Präzisionschirurgie in der Gynäkologie". Der Chefarzt für Gefäßchirurgie, Kai Träger, referiert um 14.30 Uhr über "Das Aortenaneurysma – die stille Gefahr". Der letzte medizinische Vortrag beginnt um 15 Uhr, dann referiert der neue Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Intensivmedizin, Dr. Béla Bózsik, über die Ursachen und Therapiemöglichkeiten, wenn das Herz außer Takt gerät.

 

Gesundheits-Checkups und Führungen

Zum Programm gehören unter anderem auch Gesundheits-Checkups wie zum Beispiel ein Ultraschall der Halsgefäße, Blutdruck- oder Blutzucker-Messung. Ein begehbares Darmmodell bietet eine ungewöhnliche Perspektive in die Wunderwelt des größten inneren Organs des Menschen. Darüber hinaus stellt sich das Therapiezentrum vor und es werden Führungen durch die neue Radiologie und den Kreißsaal angeboten. Achtung: Für die Besichtigung des Kreißsaals um 11, 13 und 15 Uhr muss ein negativer Test-Nachweis (nicht älter als 24 Stunden) mitgebracht werden. Im Herzkatheterlabor werden außerdem Ultraschall-Aufnahmen des Herzens gezeigt und erklärt, wie Herzkrankheiten behandelt werden.

 

Neuer OP-Roboter zum Anfassen

Im Ambulanten OP-Zentrum können Besucher von 12 bis 16 Uhr medizinische Hightech-Geräte bestaunen. Er hat vier Arme, ist extrem beweglich und kann zehnmal besser sehen als ein Mensch: Mit dem neuen OP-Roboter "Da Vinci" ist in diesen Tagen hochmoderne Technik ins St. Ansgar Krankenhaus eingezogen. Bevor der Roboter im Oktober offiziell in Betrieb geht, können sich die Besucher schon jetzt exklusiv ein Bild von ihm machen.

 

Die KHWE kennenlernen

Für Pflegekräfte bietet die KHWE ein Speed-Dating an, die Personalabteilung steht für Fragen zur Verfügung und informiert über die verschiedenen Jobs bei der KHWE und der Tochtergesellschaft KWE Service. Das Bildungszentrum gibt einen Einblick in den Ausbildungsberuf und in das Projekt "Ausbildung mit Virtual Reality". Dort haben die Besucher die Möglichkeit, ein mal selbst eine VR-Brille aufzusetzen und sich innerhalb weniger Sekunden im virtuellen St. Ansgar Krankenhaus umzuschauen.

Zu Gast sind auch der Rettungsdienst der Stadt Höxter mit einem Rettungswagen, die Johanniter-Unfall-Hilfe mit ihrer Rettungshundestaffel und verschiedene Selbsthilfegruppen. Die Johanniter zeigen, wie die Hunde trainiert werden und wie sie das Auffinden vermisster Personen anzeigen. Darüber hinaus gibt es bei einem Gewinnspiel attraktive Preise zu gewinnen.

 

Das Parken am Krankenhaus ist am Veranstaltungstag kostenfrei. Im Krankenhaus gilt die Masken-Pflicht, ein aktueller Corona-Test ist nicht notwendig (außer bei den Kreißsaal-Führungen). Mehr Informationen zum Programm sind zu finden unter www.khwe.de/tdot2022. 


Kreis Höxter plant Wegenetz für Radverkehr im Alltag

Entwicklung eines Alltagsradverkehrskonzepts mit Experten und Bürgerbeteiligung

02.09.2022- Kreis Höxter

Immer mehr Menschen nutzen das Fahrrad als Verkehrsmittel im Alltag. Sie fahren damit zur Arbeit, zur Ausbildung, zum Sport, zum Einkaufen, unternehmen Familienausflüge. „Wir freuen uns über diesen positiven Trend. Deshalb haben wir die Initiative ergriffen und planen, unser hervorragendes touristisches Radwegenetz für den Alltagsradverkehr weiterzuentwickeln“, erklärt Landrat Michael Stickeln. 

 

Das neue Alltagsradverkehrskonzept, das mit breiter Bürgerbeteiligung und Unterstützung von Experten bis voraussichtlich Ende 2023 erarbeitet werden soll, diene dazu, die gesunde und umweltfreundliche Radmobilität zu fördern. Mit diesem Vorhaben knüpft der Kreis Höxter an das Regionale-Projekt „Radnetz OWL“ an, in dem die Kreise und Kommunen in OWL gemeinsam ein Konzept für eine überregionales Pendlernetz für einen verkehrssicheren und zukunftsfähigen Alltagsradverkehr mit Anschluss zu anderen Verkehrsmitteln erarbeitet haben. 

 

„Unser Ziel ist es, in unserem Heimatkreis Höxter ein attraktives, sicheres und zukunftsfähiges Wegenetz für den Alltagsradverkehr zu entwickeln“, ergänzt der Leiter des Fachbereichs Umwelt, Bauen und Geoinformationen beim Kreis Höxter, Michael Werner. „Dabei können wir glücklicherweise auf die bereits gut ausgebauten Wegenetze im Kreisgebiet aufbauen.“ 

Vornehmlich geht es um städteübergreifende Verbindungen zwischen Ortslagen und wichtigen Zielen für den Alltagsradverkehr. „Dazu gehören für den Pendlerverkehr zur Arbeit Gewerbestandorte, Verwaltungen, Krankenhäuser und Anschlussstellen zu Bus und Bahn“, nennt die Leiterin der Abteilung Straßen, Heike Lockstedt-Macke, Schwerpunkte der Planung. Für das Radfahren in der Freizeit ist eine reizvolle Umgebung wichtig, hier sei eher der Weg das Ziel. „Damit das Rad auch im Alltag zur echten Alternative wird, brauchen wir sichere und direkte Verbindungen ohne viele Schnörkel, die nicht an den Kreisgrenzen enden“, betont sie. 

 

Der Kreis Höxter hat ein Planungsbüro beauftragt, das bei der Konzeptentwicklung fachliche Unterstützung leisten wird. Hierfür gilt es, die vorhandenen Wege zu erfassen und Verbindungsachsen nach ihrer Bedeutung für den überörtlichen Alltagsradverkehr zu gewichten. 

 

Das Vorhaben wird in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Planen, Bauen und Nachhaltigkeit vorgestellt, die Donnerstag, 1. September 2022, um 17.30 Uhr in der Aula des Johann-Conrad-Schlaun-Berufskollegs in Warburg, Stiepenweg 15, beginnt.

 

Im Oktober lädt der Kreis Höxter interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Auftaktveranstaltung ein. Auch sollen Akteure eingebunden werden, die sich für die Förderung und Verbesserung des Radverkehrs im Alltag engagieren. Geplant sind auch Bürgerwerkstätten und Online-Umfragen. „Das ist uns sehr wichtig. Denn wir möchten den Alltagsradverkehr verbessern und mehr Menschen dazu bewegen, vom Autositz auf den Fahrradsattel umzusteigen“, freut sich der Radverkehrsplaner Oliver Henneke über den geplanten Meilenstein zur Aufwertung der Radmobilität. Er ist beim Kreis Höxter zuständig für das Projekt Alltagsradverkehrskonzept und als Ansprechpartner für Interessierte zu erreichen unter: 05271 / 965 4511.

Willkommen bei der KHWE: 50 Frauen und Männer beginnen in diesem Jahr die Ausbildung als Pflegefachfrau-/mann am Bildungszentrum Weser-Egge in Brakel
Willkommen bei der KHWE: 50 Frauen und Männer beginnen in diesem Jahr die Ausbildung als Pflegefachfrau-/mann am Bildungszentrum Weser-Egge in Brakel

Bildungszentrum der KHWE begrüßt 50 neue Schüler

24.08.2022 - Kreis Höxter

Herzlich Willkommen bei der KHWE: 50 junge Menschen aus der Region haben sich in diesem Jahr für eine Ausbildung als Pflegefachfrau-/mann am Bildungszentrum Weser-Egge in Brakel entschieden. "Sie haben einen Beruf gewählt, der spannend und lebendig ist. Dank Ihnen erhalten kranke und alte Menschen ein kostbareres und erträglicheres Leben", sagt Schulleiterin Ute Pägel.

 

Die KHWE bildet seit vielen Jahren ihren eigenen Nachwuchs in der Pflege aus, viele der Absolventen werden anschließend in den Einrichtungen des größten Arbeitgebers im Kreis Höxter mit vier Krankenhäusern, fünf Seniorenhäusern mit drei Tagespflegen und fünf ambulanten Pflegestationen übernommen.

 

"Einem Patienten ist es unter Umständen egal, von welcher Pflegekraft er versorgt wird. Wichtig ist, dass er gepflegt wird, wie er es sich wünscht − mit Einfühlungsvermögen, einer gewissen Professionalität und vor allem mit einer Kommunikation auf Augenhöhe", gibt Ute Pägel den Schülern bei der Begrüßung mit auf den Weg. In der Pflege können allerdings auch Situationen auftreten, die eine andere Lösung erfordern, als sie im Lehrbuch zu finden sind. Pägel: "Nicht jeder Mensch ist gleich. In den nächsten drei Jahren werden Sie auch lernen, spontan zu reagieren und dabei richtig zu handeln. Das ist es, was den Beruf so schön und wertvoll macht."

 

Stefan Opitz, Kaufmännischer Direktor der KHWE, betont die Bedeutsamkeit des Berufs: "Seien Sie neugierig und sammeln Sie das Wissen an, dass Sie befähigt, einer erfolgreichen und erfüllenden Arbeit nachzugehen", sagt er. "Wenn Sie einmal erlebt haben, wie es sich anfühlt, anderen durch Ihr Können Hilfe zu erweisen, werden Sie mit Freude weiterarbeiten."

 


Labor bestätigt ersten Fall von Affenpocken im Kreis Höxter

03.08.2022 - Kreis Höxter

 Im Kreis Höxter ist ein erster Fall von Affenpocken gemeldet worden. Das teilt das Kreisgesundheitsamt mit. Infiziert ist eine Person mittleren Alters. Sie hat leichte Symptome und steht in engem Austausch mit dem Gesundheitsamt des Kreises Höxter.

 

Die Infektion wurde durch einen Laborbefund nachgewiesen. Das Gesundheitsamt hat umgehend die vorgeschriebene 21-tägige häusliche Isolation angeordnet. Die Person infizierte sich offenbar außerhalb des Kreises Höxter.

 

Derzeit werden alle engen Kontakte der betroffenen Person ermittelt und informiert. Für sie besteht die Möglichkeit, sich in einer, für den Kreis Höxter zuständigen Schwerpunktpraxis in Bielefeld gegen die Affenpocken impfen zu lassen.

 

Eine Übertragung von Affenpocken-Viren von Mensch zu Mensch ist laut Robert Koch-Institut nur bei engem Kontakt möglich. In Deutschland sind mittlerweile in allen Bundesländern insgesamt mehr als 2.700 Affenpocken-Infektionen nachgewiesen worden.


Rücksicht macht Feldwege breiter

01.08.2022 - Kreis Höxter

Mit neuen Markierungen wirbt der Kreis Höxter gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer für gegenseitige Rücksichtnahme auf Wirtschaftswegen. Ein Netz von hunderten Kilometern an Feldwegen durchzieht den gesamten Kreis Höxter. Genutzt werden die Strecken vor allem vom land- und fortwirtschaftlichen Verkehr, um Felder oder Wälder zu erreichen.

 

Doch auch viele Radfahrer oder Fußgänger sind auf den Strecken unterwegs, da sie abseits der regulären Verkehrsstraßen oft durch malerische Natur führen. Mit neuen markierten Hinweisen auf asphaltierten Feldwegen, die auch als Radwege dienen, möchte der Kreis Höxter das Bewusstsein aller Verkehrsteilnehmer schärfen, aufeinander Rücksicht zu nehmen. 

 

Besonders jetzt im Sommer ist viel los auf den Feldwegen im Kreis Höxter. „Für die Landwirte ist Erntezeit. Traktoren und Erntefahrzeuge sind nahezu rund um die Uhr im Einsatz. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzen das sonnige Wetter hingegen für Alltagswege oder Ausflüge mit dem Fahrrad“, erläutert Michael Werner, Leiter des Fachbereichs Umwelt, Bauen und Geoinformationen des Kreises Höxter. „Da kann es auf vielen Strecken schnell zu brenzligen Situationen kommen.“

Mit einer neuen Markierung möchte der Kreis deshalb für mehr Rücksicht unter allen Verkehrsteilnehmern werben. Das Bild zeigt einen Trecker- und einen Radfahrer, die einträchtig nebeneinander fahren und dazu den Schriftzug „Mit Rücksicht ist der Weg breit genug!“. „Das bedeutet in erster Linie auch, dass alle ihre Geschwindigkeit so anpassen, dass niemand gefährdet wird“, mahnt Fachbereichsleiter Werner.

 

Unterstützt wird die Aktion von der Landwirtschaftskammer. „Keinem Verkehrsteilnehmer gehören die Wege allein“, sagt Stefan Berens, Geschäftsführer der Landwirtschaftskammer in Brakel. „Alle müssen aufeinander Acht geben. Besonders in uneinsichtigen Kurven kann es schnell gefährlich werden.“

 

Als Schablone für die neue Markierung dient eine große Metallplatte, auf der das Piktogramm und der Schriftzug ausgefräst sind. Mitarbeiter der Kreisbauhöfe bringen darauf eine spezielle Farbe auf. 

 

„Wir hoffen, dass wir alle Verkehrsteilnehmer auf den Wegen so etwas sensibilisieren können“, sagt Fachbereichsleiter Werner. „Schließlich erhöht die gegenseitige Rücksichtnahme für alle die Verkehrssicherheit.“


Kuh war in die Nethe geraten und saß im Schlamm fest

28.07.2022 - Bruchhausen

Am Nachmittag des 27.7.2022 wurde die Feuerwehr Borgentreich in den Ort Bruchhausen (Stadt Höxter) alarmiert. Dort war eine Kuh in die Nethe geraten und saß im Schlamm fest. Das Tier war bis zum Bauch eingesunken und es war der Kuh nicht möglich, sich aus eigener Kraft zu befreien. Die Feuerwehr Bruchhausen forderte daraufhin ein Großtierhebegeschirr an. Die Feuerwehr Borgentreich besitzt ein solches Hebegeschirr. Im Frühling dieses Jahres hat eine Ausbildung durch den Trainer Lutz Hauch stattgefunden. (http://comcavalo.de). Nun konnte das gelernte live angewandt werden. Das Tier hatte sich komplett im Schlamm festgesaugt. Mit einer Spüldüse wurden unter dem Tier zwei Kanäle freigespült, durch die dann Tragegurte gezogen wurde. Mittels eines Teleskopladers wurde das Tier dann aus der misslichen Lage befreit. Während der gesamten Zeit, war ein Veterinär vor Ort und beurteilte immer den Zustand der Kuh.

 

Das Tier konnte anschließend wieder, durch den Eigentümer, auf seine Weide geführt werden und dort wieder zur Ruhe kommen. Die Feuerwehr Borgentreich war ca. 2h mit 6 Personen im Einsatz. Unterstützt wurden Sie durch die Löschgruppen Bruchhausen, Ottbergen und Godelheim der Stadt Höxter


KHWE investiert fünf Millionen Euro in Medizintechnik

Moderner Gerätepark für die Krankenhäuser im Kreis Höxter

15..0.2022 - Kreis Höxter

Kreis Höxter. Medizinische High-End-Technologie im Kreis Höxter: Mehr als fünf Millionen Euro hat die KHWE in den vergangenen Monaten in neue Großgeräte für ihre vier Krankenhäuser in Bad Driburg, Brakel, Höxter und Steinheim investiert. Damit setzt die Hospitalvereinigung neue Maßstäbe in der Patientenversorgung. In dem Verbund der KHWE werden jährlich etwa 33.000 Patienten stationär und 50.000 ambulant versorgt.

 

Am Institut für Radiologie, das an allen Standorten angesiedelt ist, muss es oft sehr schnell gehen. Ganz gleich, ob Patienten mit Polytrauma, akutem Abdomen oder Schlaganfall eingeliefert werden: Die Abteilung bietet dank enger Zusammenarbeit mit dem angrenzenden Medizinischem Versorgungszentrum (MVZ) Radiologie diagnostische Möglichkeiten auf höchstem Niveau und bietet ein großes Spektrum an Röntgen-, MRT- und nuklearmedizinischen Diagnoseverfahren. Bereits nach 15 Minuten kann ein vorläufiger Befund erstellt werden. Jährlich gibt es rund 60.000 radiologische Untersuchungen. Kurz gesagt: Das Institut für Radiologie ist ein wichtiges Fundament zwischen den Fachkliniken und das 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche.

 

Roboterunterstütztes Röntgensystem

Drei neue strahlenarme Röntgenaufnahmegeräte gehören nun zum hochmodernen Gerätepark der KHWE-Krankenhäuser. Neben den konventionellen 2D Röntgenaufnahmen ermöglicht der Röntgenscanner "Multitom Rax" am St. Ansgar Krankenhaus Fluoroskopie-Untersuchungen (Durchleuchtungsdiagnostik)  und sogar eine 3D-Bildgebung. Er liefert er eine beachtliche Bildqualität gegenüber herkömmlichen Röntgengeräten.

 

Auf Knopfdruck fahren die durch Robotertechnik gesteuerten Arme vollautomatisiert um den Patienten. Leidet ein Patient zum Beispiel unter Knieschmerzen, kann die Untersuchung im Stehen, Sitzen oder Liegen und damit in der Position erfolgen, die für ihn bequem ist. Er muss also weder umgelagert werden noch für weitere Aufnahmen den Behandlungsraum wechseln. Damit erfordern diese Untersuchungen weniger Anstrengungen, zusätzlich können dank hoher Zeitersparnis die Wartezeiten reduziert werden. Die Bilder werden direkt live auf einen Bildschirm übertragen. Es können Panoramaaufnahmen erstellt werden, bei denen beispielsweise beide Schultergelenke unter Belastung in einem Bild zu sehen sind – eine Hilfe bei der Entscheidung, ob ein operativer Eingriff ratsam ist. Üblicherweise kommt der "Multitom Rax" nur in Universitätskliniken zum Einsatz.

Die Computertomographen

In Bad Driburg und Höxter wurde in drei neue Computertomographen (CT) investiert, was die Untersuchungszeit erheblich verkürzt. Anders als Röntgengeräte ist ein CT dazu in der Lage, Körperregionen in einzelnen Schnittbildern anzuzeigen. Die Geräte liefern eine herausragende räumliche Auflösung, die eine noch präzisere Analyse der Bilder von beispielsweise Stenosen und Stents oder des Herzens allgemein ermöglichen. So können Patienten unter anderem mit einer Aortenklappen-Stenose, einem der häufigsten Herzklappenfehler, ihre minimalinvasive Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI) mit uns planen. Auch lassen sich Engstellen an Bein- und Beckengefäßen oder Verkalkungen/Blutgerinnsel im Vorfeld präzise analysieren.

Bildgebende Verfahren können nicht nur zur Diagnose, sondern auch bei einer schonenden medizinischen Behandlung eingesetzt werden. Oft genügt eine lokale Betäubung. Das bedeutet, dass eine Vollnarkose nicht erforderlich ist. Die interventionelle, also eingreifende, Therapie umfasst beispielsweise die gezielte Entnahme von Gewebeproben, die Entlastung von Körperflüssigkeiten oder das Legen von Drainagen zur Therapie von Abszessen etc. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Tumordiagnostik. Mit einem CT können Lokalisation, Größe und Ausdehnung von Tumoren ab einer Größe von wenigen Millimetern sowie Metastasen bildlich dargestellt werden. Für die Klinik für Urologie bieten wir zusätzlich ein Prostata-MRT an.

m Zuge der Modernisierung des Geräteparks wurden am St. Ansgar Krankenhaus drei neue Röntgendurchleuchtungsanlagen angeschafft, von denen unter anderem auch die Kliniken für Gefäßchirurgie und Unfallchirurgie sowie die Endoskopie und das umgebaute Herzkatheterlabor inklusive neuem Herzkathetermessplatz profitieren. Darüber hinaus gehört ein weiteres Röntgenaufnahmegeräte am St. Rochus Krankenhaus in Steinheim zum neuen Gerätepark.

Artenschutz am Straßenrand

13.07.2022 - Kreis Höxter

Auch entlang der Straßen finden viele Tiere einen Lebensraum. Allerdings müssen die Grünstreifen aus Gründen der Verkehrssicherheit besonders im Sommer regelmäßig gemäht und Leiteinrichtungen freigeschnitten werden. Um dem Artenschutz Rechnung zu tragen, haben die Bauhöfe des Kreises Höxter dafür jetzt spezielle, ökologische Mähvorrichtungen im Einsatz.

 

„Der Kreis Höxter betreut ein 420 Kilometer langes Netz an Kreisstraßen. Für die Mäharbeiten sind von Mai bis Ende Oktober täglich zwei Mähfahrzeuge im Einsatz. Die Arbeiten werden von den Kreisbauhöfen in Rolfzen und Warburg so geplant, dass an keiner Stelle verkehrsgefährdende Sichtbehinderungen entstehen. Die Sicherheit aller Verkehrssteilnehmer hat immer oberste Priorität“, erklärt Heike Lockstedt-Macke, Leiterin der Abteilung Straßen des Kreises Höxter.

 

Doch die Technik mache es heute möglich, die notwendigen Mäharbeiten schonender für Insekten und Kleistlebewesen durchzuführen. Dazu hat der Kreis Höxter zwei neue Mähköpfe angeschafft.

„Der vorgebaute Ökostriegel, dessen Zinken vor dem Mähwerk laufen, vertreibt Kleinlebewesen“, erklärt Reinhard Bobbert, Leiter des Kreisbauhofes in Warburg. „Neugestaltete Y-Messer mindern den Luftstrom, sodass nur wenig Saugeffekt entsteht. Mit einer manuell einstellbaren Schnitthöhenverstellung bis zu 15 Zentimeter verbleibt Kleinlebewesen und Insekten zudem ein Sicherheitsraum.“

 

Allerdings macht Reinhard Bobbert jedoch auch deutlich: „Direkt nach Mähen wirkt das Schnittbild mit dem neuen Gerät zwar etwas unordentlicher als bisher, aber dieser Effekt ist schnell verwachsen. Es überwiegt der Mehrwert für den Naturschutz.“

 

Grundsätzlich bittet der Kreis um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen durch Mähfahrzeuge. Alle Verkehrsteilnehmer sollten ihre Geschwindigkeit reduzieren und die Mähfahrzeuge langsam und mit ausreichendem Abstand überholen und nicht allzu eng vor dem Mäher wieder einscheren.

 

Baufortschritte

11.07.2022 - Höxter

Die Weserbrücke Höxter ist derzeit gesperrt. Der Grund ist bekannt: das Bauwerk hat statische Defizite, die den heutigen Ansprüchen des Schwerlastverkehrs nicht mehr standhalten. Zudem weist die Brücke Hohlstellen, Risse und ein ungewöhnliches Schwingverhalten auf. Hier aktuelle Bilder.


Brenntage werden grundsätzlich abgeschafft

Kreis Höxter hebt Allgemeinverfügung für die Beseitigung pflanzlicher Abfälle durch Verbrennen auf

30.06.2022 - Kreis Höxter

Der Kreis Höxter hebt seine seit 2003 geltende Allgemeinverfügung für die Beseitigung pflanzlicher Abfälle durch Verbrennen mit Wirkung zum 1. Juli auf. Damit wird es die in der Verfügung genannten Brenntage zukünftig nicht mehr geben. Die Ordnungsämter der Kommunen können das Verbrennen von Pflanzenabfall im Einzelfall allerdings zulassen.

 

„Pflanzliche Abfälle sind nach den Grundsätzen des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes zu verwertende Abfälle. Für eine Beseitigung durch Verbrennen besteht in der Regel keine Notwendigkeit.“ Mit diesen beiden Sätzen beginnt die Präambel der bisher gültigen Allgemeinverfügung des Kreises Höxter. „Für die Ausnahmen von der Regel galt unsere bisherige Allgemeinverfügung“, erläutert Dr. Kathrin Weiß vom Kreis Höxter, Leiterin der Abteilung Umweltschutz und Abfallwirtschaft. So sei es unter strengen Auflagen möglich gewesen, in der Zeit von Oktober bis April in Ausnahmefällen bestimmte pflanzliche Abfälle, also Baum-, Strauch- und Heckenschnitt, zu verbrennen. 

 

Zu viele Ausnahmen von der Regel

„Leider mussten wir beobachten, dass in einigen Städten die Ausnahme zur Regel wurde und die Bürgerinnen und Bürger die Brenntage nahezu so genutzt haben, als ob es gar keine Einschränkungen gäbe“, erläutert Dr. Weiß. Um hier in Zukunft rechtliche Unwägbarkeiten auszuschließen, werde deshalb nun die am 1. September 2003 in Kraft getretene Allgemeinverfügung aufgehoben und damit Brenntage endgültig abgeschafft. „In begründeten Einzelfällen können jedoch von den Ordnungsämtern der Städte Ausnahmen zugelassen werden. Diese können jedoch grundsätzlich nur dann zugelassen werden, wenn die Verwertung technisch nicht möglich oder wirtschaftlich nicht zumutbar ist. Pauschale Ausnahmegenehmigungen wie früher wird es also nicht mehr geben.“

Pflanzenabfälle, die nicht selbst verwertet werden können, sind nach den Vorgaben des Kreislaufwirtschaftsgesetzes zwingend getrennt einzusammeln und zu verwerten. Ein Verbrennen und damit eine Entsorgung von Pflanzenabfällen außerhalb dafür zugelassener Anlagen scheiden daher im Normalfall aus. „Zum Schutz der Umwelt und unserer natürlichen Ressourcen ist dies auch notwendig“, erklärt Dr. Weiß. „Baum- und Strauchschnitt sind zum Verbrennen zu schade. Sie sollen entsprechend dem abfallwirtschaftlichen Grundsatz ‚Verwerten geht vor Beseitigen‘ bevorzugt einer stofflichen oder energetischen Nutzung zugeführt werden.“ So werden über eine Kompostierung oder Vergärung aus diesen Abfällen Dünge- und Bodenverbesserungsmittel gewonnen, bei der Vergärung entsteht gleichzeitig nutzbares Biogas. „In Heizkraftwerken können durch Baum- und Strauchschnitt andere Brennstoffe ersetzt werden, was gerade angesichts der aktuellen Preisentwicklung der Rohstoffe umso mehr ins Gewicht fällt“, so Dr. Weiß.

 

Erhöhte Feinstaubbelastung

Darüber hinaus ergeben sich bei einer Verbrennung von Pflanzenabfällen weitere Nachteile. „So erhöht sich durch das Verbrennen die Feinstaubbelastung. Bei unsachgerechtem Verbrennen kann es außerdem zu starker Rauchentwicklung kommen, was die Nachbarschaft erheblich beeinträchtigt und worunter insbesondere Allergiker und Menschen mit Atemwegserkrankungen leiden“, macht Dr. Weiß deutlich. „Ebenso können durch Unachtsamkeit beim Verbrennen Igel, Kaninchen und Erdkröten, die in den aufgeschichteten Haufen Unterschlupf gefunden haben, gefährdet werden.“

 

Doch wohin mit dem wertvollen Naturgut? Diese Frage werden sich die Gartenliebhaber stellen – doch der Kreis Höxter hält Antworten bereit: „Im Idealfall über den vorhandenen Komposthaufen, ansonsten über die Bio- und gegebenenfalls die zusätzliche Biosaisontonne, die monatlichen Wertstoffsammlungen, die Deponie in Wehrden oder das Kompostwerk in Oeynhausen. Bei größeren Mengen kann es auch sinnvoll sein, einen Häcksler zu bestellen“, erläutert Dr. Kathrin Weiß. Sie bittet alle Bürgerinnen und Bürger, stets daran zu denken, dass es sich um einen Gesetzesverstoß handelt, wenn Gartenabfälle ohne Genehmigung verbrannt werden. Dieser wird als Ordnungswidrigkeit behandelt und kann mit einer Geldbuße geahndet werden – im Extremfall bis zu einer Höhe von 50.000 Euro.

 

Brauchtumsfeuer weiter erlaubt

Brauchtumsfeuer sowie die Verwendung von Brennholz (trockenes Holz) zum Kochen oder Grillen oder als Licht- und Wärmequelle in Brenn- und Feuerschalen oder bei zulässigen Lagerfeuern sind weiterhin möglich. Sie sind aus abfallrechtlicher Sicht zulässig, sofern diese nicht zu Gefahren oder Belästigungen führen. Zu der Frage, in welchen Fällen es sich tatsächlich um Brauchtumsfeuer handelt, wird auf einen Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Münster vom 7. April 2004 (Az.: 21 B 727/04) verwiesen, in dem Indizien beschrieben sind, die als Anhaltspunkte für diese Beurteilung herangezogen werden können. Brauchtumsfeuer sind danach dadurch gekennzeichnet, dass eine in der Ortsgemeinschaft verankerte Glaubensgemeinschaft, Organisation oder ein Verein das Feuer unter dem Gesichtspunkt der Brauchtumspflege ausrichtet und das Feuer im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung für jedermann zugänglich ist. Hierzu gehören beispielsweise Oster- oder Martinsfeuer.


Kreis Höxter warnt vor illegalen Sammlungen von Elektroschrott
21.06.2022 - Kreis Höxter
Sie kündigen sich meist durch weithin hörbare Melodien an und fahren vorzugsweise mit ihren Transportern durch Wohngebiete: Schrottsammler. Der Kreis Höxter weist jedoch darauf hin, dass über derartige Schrottsammlungen keine Elektrogeräte wie Kühlschränke oder Waschmaschinen entsorgt werden dürfen. „Damit die Geräte auch wirklich verantwortungsvoll verwertet werden, gehören sie in die kommunale Sammlung“, erklärt Hubertus Abraham vom Abfallservice des Kreises Höxter.

„Die Schrottsammler sind meist nur an Metall interessiert. Elektroschrott enthält aber darüber hinaus oft auch Schadstoffe wie Öl oder Kühlmittel“, erklärt Abraham. Es sei nicht gesichert, dass die fahrenden Schrottsammler nach der lukrativen Verwertung des Metalls auch für eine fachgerechte Entsorgung der verbleibenden Schadstoffe sorgen. „Das kann für die Umwelt eine große Belastung darstellen“, so Abraham.

Damit Altgeräte einem hochwertigen Recycling zugeführt werden können, Umweltgefahren vermieden und wertvolle Ressourcen geschont werden, bietet der Kreis Höxter verschiedene Entsorgungswege an: Elektrogroßgeräte wie Herd, Kühlschrank oder Waschmaschine werden kostenlos vor der Haustür abgeholt. Die Abholungstermine können über die Abfall-App oder telefonisch beim Kreis Höxter angemeldet werden. Neben den monatlichen Wertstoffannahmen in den Städten im Kreis Höxter, können Elektrogeräte jeden Freitag und Samstag kostenlos auf der Abfallentsorgungsanlage in Beverungen-Wehrden abgegeben werden.

Elektrokleingeräte wie Föhn, Rasierer oder Kaffeemaschine können sowohl bei der mobilen Schadstoffsammlung als auch in den Sammelcontainern für Metall- und Elektroschrott entsorgt werden. Fragen beantworten gerne die Mitarbeiter des Abfallservices, Tel: 05271 965 4444.


3. Weserbergland Triathlon startet am 28. August 2022: Erstmals auch Quadrathlon möglich

10.06.2022 - Kreis Höxter 

Zwei Jahre lang war es ruhig, jetzt wollen die Triathleten wieder an den Start: Der beliebte Weserbergland Triathlon geht in die dritte Runde. „Viele Sportlerinnen und Sportler können es kaum erwarten. Die Vorfreude bei allen Beteiligten ist riesig“, sagen die Organisatoren von Kreissportbund, Stadt und Kreis Höxter. Bereits jetzt gibt es über 100 Anmeldungen. Zum Neustart nach der Corona-Pause haben sich die Veranstalter etwas Besonderes einfallen lassen – denn erstmals kann auch ein Quadrathlon absolviert werden.

 

„Wen Radfahren, Laufen und Schwimmen sportlich noch nicht genug herausfordern, der kann in diesem Jahr auch Paddeln“, verkündet Ludger Spiegelberg, stellvertretender Vorsitzender des Kreissportbundes Höxter. „Erstmals gibt es neben dem Triathlon auch einen Quadrathlon. Dabei muss zusätzlich zu den Triathlon-Disziplinen auch eine fünf Kilometer lange Strecke mit Kajak oder Kanu auf dem Godelheimer See absolviert werden. Damit möchten wir den Wettbewerb noch vielseitiger und interessanter machen.“

Anmeldungen zum Quadrathlon werden voraussichtlich ab dem 12. Juni über www.race-result.de möglich sein.

Während beim ersten Triathlon 2018 die Teilnehmerzahl noch auf 300 und im darauffolgenden Jahr auf 540 begrenzt war, sind sich die Organisatoren nun sicher: „Wir bekommen auch 600 hin“.

 

Die Zeichen dafür stehen gut. „Bereits jetzt haben wir über 100 Einzel- und sieben Staffelanameldungen. Und das, obwohl wir den 3. Weserbergland Triathlon noch gar nicht groß öffentlich beworben haben. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer brennen offenbar darauf, wieder mitzumachen“, sagt Kreisdirektor Klaus Schumacher. „Das ist für uns eine erstklassige Bestätigung.“ Wieder seien Anmeldungen aus ganz Deutschland eingegangen

Ein Erfolgsrezept des Triathlons: Er ist nicht nur für den erfahrenen Triathleten interessant, sondern vor allem auch für Hobbysportler/innen, die erstmals bei einem Triathlon mitmachen möchten. 

 

Ändern werden sich zudem Ablauf und Strecken des Weserbergland Triathlons im Vergleich zu 2019 – auch aufgrund der vielen Baustellen in Höxter: „Das ganze Event wird zentraler an der Freizeitanlage am Godelheimer See stattfinden“, erklärt Höxters Bürgermeister Daniel Hartmann.

 

Anmeldungen zum Weserbergland Triathlon

 

Weitere Informationen zum 3. Weserbergland Triathlon gibt es auf der Internetseite www.weserberglandtriathlon.de. Auch die Anmeldungen sind hier möglich. Teilnehmen können Jugendliche (ab16 Jahre) und erwachsene Sportlerinnen und Sportler. Die Wertung erfolgt nach Regeln des Triathlon-Dachverbands, der Deutschen Triathlon Union. Beim Quadrathlon gelten die Regelungen der Deutschen Quadrathlon Union.

 


Erster OWL-Warntag am 9. Juni 2022 um 11 Uhr: In OWL ertönen zeitgleich die Sirenen zum Probealarm

02.06.2022 - Kreis Höxter

Wenn die Sirenen heulen, warnen sie im Ernstfall vor einer Gefahrenlage. Anders ist das am ersten OWL-Warntag. Am Donnerstag, 9. Juni 2022, wird um 11 Uhr in den sechs Kreisen in OWL zeitgleich ein Probealarm ausgelöst. „Ziel ist es, die Bürgerinnen und Bürger mit den Alarmsignalen und ihrer Bedeutung vertraut zu machen“, erklärt der Leiter des Fachbereichs Öffentliche Sicherheit beim Kreis Höxter, Matthias Kämpfer. Bereits im März hatte der Kreis hierzu ein informatives Faltblatt an alle Haushalte verteilt.

 

Am OWL-Warntag werden um 11:00 Uhr flächendeckend alle 164 Sirenen im Kreis Höxter ertönen. Zuerst ist ein Dauerton zu hören, der bei einer Großschadenslage „Entwarnung“ bedeuten würde. Um 11:05 Uhr folgt eine Minute lang ein auf- und abschwellender Heulton. „Im Ernstfall ist dies ein wichtiges Warnsignal für die Bevölkerung“, so Kämpfer. Der Heulton bedeutet Gefahr und fordert die Menschen im Kreis Höxter dazu auf, den Lokalsender Radio Hochstift einzuschalten, die NINA-WarnApp zu nutzen, auf Lautsprecherdurchsagen zu achten und Hinweise auf den Internetseiten der Kreise und Kommunen zu beachten. Um 11:10 Uhr folgt am OWL-Warntag erneut ein Dauerton von einer Minute, der Entwarnung signalisiert.

 

„Bei einem Stromausfall kann ein batteriebetriebenes Radio eingeschaltet werden, zum Beispiel ein Autoradio“, sagt der Leiter der Abteilung Bevölkerungsschutz des Kreises Höxter, Thomas Krämer. „Am OWL-Warntag führen wir allerdings lediglich einen Probealarm durch und verbreiten deshalb keine weiteren Informationen über das Radio“, fügt er erläuternd hinzu. Die NINA-WarnApp werde aktiviert und über den Sirenentest informieren. 

 

Wegen des Angriffskriegs auf die Ukraine war der für März geplante landesweite NRW-Warntag von der Landesregierung abgesagt worden. „Vielen älteren Menschen ist der Heulton noch als Fliegeralarm bekannt. Bei den Geflüchteten aus der Ukraine können die Sirenen Ängste auslösen“, begründet Fachbereichsleiter Kämpfer die Rücksichtnahme. Vor diesem Hintergrund hatten die sechs Kreise in OWL gemeinsam entschieden, auch die regelmäßig im Regierungsbezirk durchgeführten Sirenentests der Feuerwehren zeitweise auszusetzen. 

 

Doch die zunehmenden gefährlichen Unwetterlagen, wie zuletzt die Tornados im Hochstift, machen es aus ihrer Sicht notwendig, die Warnsysteme wieder stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken und regelmäßig Probeläufe durchzuführen. „Es ist wichtig, die verschiedenen Warnmittel zu kennen und die Signale richtig zu deuten“, erklären die für den Bevölkerungsschutz Verantwortlichen der sechs OWL-Kreise. 

 

Neben dem OWL-Warntag wird in den Kreisen Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn auch der Probealarm für die Feuerwehren wieder regelmäßig durchgeführt. An jedem ersten Samstag im Monat, erstmals am 4. Juli, werden um 12 Uhr die Sirenen für die Feuerwehren getestet.

 

„Uns ist es sehr wichtig, dass die ukrainischen Geflüchteten von den Sirenen nicht überrascht werden. Deshalb bitten wir Verwandte, Bekannte und die Betreiber von Flüchtlingseinrichtungen darum, sie rechtzeitig über die Sirenentests und ihre Bedeutung zu informieren und ihnen so mögliche Ängste zu nehmen“, betont Matthias Kämpfer. 

 

Weitere Informationen zu den Warnmitteln und den Bedeutungen der Signale gibt es im Internet unter: www.warnung.nrw oder www.warnsysteme.kreis-hoexter.de. Hier kann auch der Flyer zu den Warnsignalen heruntergeladen werden.

Auffahrunfall mit 5 PKW

26.05.2022 - Godelheim 

Am 25.05.22 gegen 14.28 Uhr, befuhr der 41-jährige Fiat-Fahrer in Höxter-Godelheim die Driburger Straße und beabsichtigte nach links in den Nethegrund abzubiegen. Dieses übersahen drei nachfolgende Fahrzeugführer und fuhren jeweils auf ihren Vordermann auf. Der Linksabbieger wurde dabei leicht verletzt. Der fünfte Pkw konnte noch ein Auffahren durch Ausweichen verhindern, beschädigte aber sein rechtes Vorderrad an der Bordsteinkante.

Zwei Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Unfallstelle war etwa 1 Stunde für die Unfallaufnahme gesperrt. Der Verkehr wurde abgeleitet. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 35.000 Euro


v.l. Stefan Fellmann, Ordnungsdezernent Stadt Höxter, Manuela Schäfer, Ordnungsdezernentin Landkreis Holzminden, Jürgen Schmits, Leiter des Rettungsdienstes der Stadt Höxter und Carsten Krüger, Leiter des Rettungsdienstes des Landkreises Holzminden
v.l. Stefan Fellmann, Ordnungsdezernent Stadt Höxter, Manuela Schäfer, Ordnungsdezernentin Landkreis Holzminden, Jürgen Schmits, Leiter des Rettungsdienstes der Stadt Höxter und Carsten Krüger, Leiter des Rettungsdienstes des Landkreises Holzminden

Grenzübergreifende Zusammenarbeit im Rettungsdienst

Sperrung der Weserbrücke

25.05.2022 - Höxter

Für den Kraftfahrzeugverkehr ist die Weserbrücke in Höxter bereits gesperrt. Bald wird die Sperrung auch für den Fuß- und Radfahrverkehr erfolgen. Für Einwohner, Gewerbe und Durchgangsverkehr führt die Umleitung zur Beeinträchtigung. Aber auch der Rettungsdienst ist von der Sperrung betroffen. Eine einfache Idee sorgt dafür, dass die rettungsdienstliche Notfallversorgung in der Samtgemeinde Boffzen weiterhin gewährleistet bleibt.

Die niedersächsischen Ortschaften Boffzen und Fürstenberg werden rettungsdienstlich von der Rettungswache Höxter versorgt. Daran ändert die Brückensperrung nichts, erläutert Stefan Fellmann, Ordnungsdezernent der Stadt Höxter: „Wie bereits bei der ersten Vollsperrung der Weserbrücke vor einigen Jahren wird die Versorgung durch den Rettungsdienst der Stadt Höxter durchgeführt. In enger Abstimmung mit dem Kreis Höxter als Träger des Rettungsdienstes wird ein Brücken RTW dafür verwendet. Dieser ist auf der anderen Weserseite im Bereich der ehemaligen Tankstelle „Star“ positioniert“. 

Die Idee hierzu stammt von den Rettungsdienstkräften selbst, weiß Jürgen Schmits, Leiter des Rettungsdienstes Höxter zu berichten: „Das Verfahren hat sich bereits bei der letzten Vollsperrung bewährt. Zwar wird die vorgeschriebene Hilfsfrist auch bei einer Anfahrt über die Weserbrücke in Lüchtringen eingehalten, durch die Lösung mit dem Brücken RTW kann die Eintreffzeit jedoch kompensiert werden“. 

Die gute Zusammenarbeit zwischen den Rettungsdiensten untereinander wird hier einmal mehr deutlich. „Der Rettungswagen wird vom Landkreis Holzminden zur Verfügung gestellt. Die Besatzung erfolgt im Bedarfsfall weiterhin durch den Rettungsdienst der Stadt Höxter“, erläutert Carsten Krüger, Leiter des Rettungsdienstes im Landkreis Holzminden. 

Dass diese Art der Zusammenarbeit nicht zum ersten Mal zum Einsatz kommt, zeigt auch ein weiteres Beispiel. „Seit 2019 hat der Landkreis Holzminden eine provisorische Rettungswache in der ehemaligen Grundschule Stahle bezogen. Dies ist aufgrund der Vollsperrung der B83 bei Steinmühle notwendig, um die vorgeschriebenen Hilfsfristen für Einsätze in der Ortschaft Grave einzuhalten“, erklärt Manuela Schäfer, Ordnungsdezernentin des Landkreises Holzminden. Der Stadt Höxter ist man vor diesem Hintergrund dankbar, dass sie ein Ausweichquartier in Stahle zur Verfügung gestellt hat. „Diese Lösungen zeigen, dass Stadt- und Landesgrenzen im Rettungsdienst nur virtuell vorhanden sind“, sind sich die Verantwortlichen einig.

Und auch wenn die Weserbrücke nun für den Fußgängerverkehr gesperrt wird, bleibt es bei der praktischen Lösung mit dem Brücken RTW. Die fußläufige Überquerung der Brücke ist im Einsatzfall für die Rettungskräfte möglich.

 


KHWE-Krankenhäuser erweitern Besuchszeiten

Neue Regelungen ab dem 18. Mai – FFP2-Masken und negativer Corona-Nachweis weiterhin erforderlich

18.05.2022 - Kreis Höxter

Wegen sinkender Inzidenzwerte gelten in den vier KHWE-Krankenhäusern in Bad Driburg, Brakel, Höxter und Steinheim von Mittwoch, 18. Mai, an erweiterte Besuchszeiten. Demnach können Patienten nun in der Zeit von 11 bis 18 Uhr Besuch empfangen.

Das Testkonzept bleibt weiterhin bestehen. Patienten dürfen täglich von einer Person besucht werden, die darüber hinaus unabhängig von ihrem Impf- oder Genesenenstatus einen offiziellen negativen Test-Nachweis (nicht älter als 24 Stunden) vorlegen muss.

 

Während des gesamten Aufenthaltes im Krankenhaus besteht weiterhin FFP2-Pflicht.

Erweiterte Testpflichten gelten weiterhin auch für Patienten. Wer einen stationären Aufenthalt in den Krankenhäusern plant, sollte sich vorab über das Testkonzept informieren.

 

Cafeterien öffnen wieder

Darüber hinaus sind die Cafeterien in den Krankenhäusern in Bad Driburg, Brakel, Höxter und Steinheim von sofort an wieder für Patienten und Besucher frei zugänglich. An den Standorten gelten verschiedene Öffnungszeiten: St. Ansgar Krankenhaus Höxter von sofort an von 8 bis 16 Uhr geöffnet; St. Josef Hospital Bad Driburg von sofort an bis zum 29. Mai von 8 bis 13.30 Uhr geöffnet und ab dem 30. Mai von 8 bis 16 Uhr; St. Rochus Krankenhaus Steinheim ab dem 23. Mai von 8 bis 16 Uhr geöffnet; St. Vincenz Hospital Brakel ab dem 30. Mai von 8 bis 16 Uhr geöffnet. Die Öffnungszeiten können an den Wochenenden abweichen.


Rote Schuhe als Symbol gegen Gewalt an Frauen
11.05.2022 - Kreis Höxter

Der Arbeitskreis „Gegen Gewalt an Frauen und Kindern im Kreis Höxter“ möchte im Rahmen der Frauenaktionswochen der Stadt Höxter vom 10. bis 20. Mai dafür sensibilisieren, dass häusliche Gewalt kein individuelles, sondern ein gesellschaftliches Problem ist, welches sich durch alle sozialen Schichten zieht.

Mit einer Ausstellung wollen sie auf Zahlen hinweisen, die erschrecken: Fast 150 Fälle von häuslicher Gewalt gab es im vergangenen Jahr im Kreis Höxter. Rund 140 Frauen in Deutschland wurden 2020 durch ihren Partner oder ihren Ex-Partner getötet. Damit stirbt statistisch jeden dritten Tag eine Frau durch partnerschaftliche Gewalt. „Wir setzen in Form von roten Schuhen ein Zeichen der Solidarität mit von Gewalt betroffenen Frauen. Jedes einzelne Paar steht für ein Opfer, das durch Gewalt gestorben ist. Die Farbe Rot symbolisiert vergossenes Blut“, berichtet der Arbeitskreis.
    Die Ausstellung findet ihren Platz im Schaufenster von A&K Schuhmoden in der Marktstraße 33 in Höxter. Interessierte können sich dort über sogenannte „Femizide“, also den Mord an Frauen und Mädchen aufgrund ihres Geschlechts, informieren und erhalten Verweise auf Hilfsangebote für von Gewalt betroffene Frauen und Kinder im Kreis Höxter. „In Deutschland ist rund jede vierte Frau und jedes fünfte Kind Opfer von häuslicher Gewalt, aber aus Scham darüber schweigen viele Betroffene. Da die Gewalt überwiegend im vermeintlichen Schutzraum der eigenen vier Wände stattfindet, möchten wir ihnen Mut machen, darüber zu sprechen.“

Die Aktionsform geht zurück auf die mexikanische Künstlerin Elina Chauvet, die das Projekt „Zapatos Rojos“ (Rote Schuhe) 2009 ins Leben gerufen hat und schon in verschiedenen Ländern Aktionen mit roten Schuhen gemacht hat, um an vermisste, misshandelte, vergewaltigte und ermordete Frauen zu erinnern. Für Frauen, die Gewalt erlebt haben oder noch erleben, gibt es in Deutschland als Beratungsangebot des Bundesfamilienministeriums das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“. Unter der kostenlosen Rufnummer 08000 116 016 und mit einer Online-Beratung werden Betroffene aller Nationalitäten unterstützt, mit und ohne Behinderung – 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr. Weitere Informationen zum Arbeitskreis „Gegen Gewalt an Frauen und Kindern im Kreis Höxter“ sowie die Hilfsangebote im Kreis Höxter gibt es im Internet unter: www.am-anfang-war-es-liebe.de.



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