Hochzeiten


Hochzeitsgesellschaft vor dem Kohlbergschen Haus

Hochzeit, Ernst Goedecke. Links Heinrich Könecke, darunter seine Frau Ella.

Hermann Koch / Lucie Brümmer
Hermann Koch / Lucie Brümmer
Heinrich und Gerda Behler
Heinrich und Gerda Behler
Hans Börke / Else Kunzmann
Hans Börke / Else Kunzmann


"Dann ist mir egal was der Kollege auf der anderen Weserseite macht, das ist mir wichtiger, ich traue euch trotzdem!"

Hochzeit Heinrich u. Gerda Behler
Hochzeit Heinrich u. Gerda Behler

Meine Eltern wurden am 31-10-1948 in der Kirche zu Lauenfoerde getraut.


Die Trauung wurde von Pastor Ahlert vollzogen obgleich meine Vater, dieser wurde im Erzkatholischen Beverungen geboren, keine Taufurkunde vorlegen konnnte, da der damailige Seelsorger der Gemeinde Beverungen eine Urkunde verweigerte da meine Mutter evangelischen Glaubens war.

Pastor Ahlert hat wohl beim Traugespräch nur gefragt:
"Heinrich liebst du deine Gerda?", aufgrund der klaren Antwort meines Vaters hat Pastor Ahlert erwidert: "Dann ist mir egal was der Kollege auf der anderen Weserseite macht, das ist mir wichtiger, ich traue euch trotzdem!"

Bei den Vorbereitungen der Hochzeit wurde schwarz gebrannt, aus den gewonnen Spirituosen wurden diverse Liköre und andere Getränke hergestellt.  

 

Nachdem beim "Brennen" die ganze Nacht "durchgearbeitet" wurde, war man am anderen Morghen doch sehr geschwächt und einige Mitarbeiter fielen dann, beim verlassen der Werkstatt direkt, ohne Umwege (auch nicht über Los), auf die Miste die sich direkt neben Stall und Waschküche befand.

Der Kuchen wurde damals im Backhaus der Bäckerei Peinemann abgebacken und mittel´s eines Großen Leiterwagens nach Hause gebracht, aber der Weg war lang, 1948 waren viel Dinge noch nicht wieder im normalen Bereich, Delikatessen, wie Kuchen etc, nur bedingt zu bekommen.


Da der Kuchentransport sich mit der Zeit des Feierabends der Herlag deckte und mein Großvater auch dort gearbeitet hat wurde natürlich auch probiert...probiert...probiert, aufgrund des langen Weges von Bäckerei Peinemann bis zu uns, mußte mann den Verlust eines ganzen Kuchens beklagen, diesen  Verlust konnte man aber aufgrund des Anlasses, durchaus verschmerzen.

Meine Großeltern und meine Eltern haben immer gern davon erzählt, meine Eltern wurden nach 55 Ehejahren durch den Tod meines Vaters getrennt.

 

Rainer Behler


Hochzeit Otto Leifert und Helene Leifert geb. Kempe aus dem Jahre 1932. Im Hintergrund links ist das Elternhaus von Helene Kempe zu erkennen, der Gasthof Karl Kempe, später das Gasthaus Zur Post, heute eine Pizzeria. Hinter der Braut in Weiß und dem Bräutigam im Zylinder marschieren der Bruder des Bräutigams, Karl Leifert mit seiner Frau Erna geb. Franke. Hilde Hagedorn, verheiratete Leimcke, und Waltrude Meier, verheiratete Krieger,  streuten Blumen. 3. Frau vor der Braut im ärmellosen Kleid mit Handtasche und jochgesteckten Haaren: Lina Wiese, geb. Pieper


Kempe (Steiwe). Ihn sieht man ganz oben in der obersten Reihe auf dem Hochzeitsfoto unter Nr. 4. Rechts neben ihm ist der Sohn Heinrich Kempe (auch Steiwe), den wir kennen. Die wohnten auf der Bahnhofstraße, wo es in Richtung Würgassen geht. Der damalige junge Kempe sah später genau so aus, wie sein Vater damals.  Vor dem alten Kempe (Wilhelm) steht seine Frau Käthe. Rechts neben den Kempes ist Ernst Meier. Mehr Lauenförder sind wohl nicht drauf, denn Josepha Meier war eine geborene Hake und die kamen aus Beverungen. Das Foto ist vom 14.08.1927.


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