Glocken der St. Markus-Kirche

1922, die Kirche erhält neue Glocken


1942, "Glockenspende, dies bedeutete, dass die Glocken aus den Kirchen genommen und für Waffen eingeschmolzen wurden


1948, die im Krieg eingeschmolzenen Glocken werden durch Stahlgussglocken ersetzt


1981, drei Glocken stehen vor dem Gemeindehaus. Diese Stahlgussglocken entstanden nach dem II. Weltkrieg als Ersatz für die Bronzeglocken, die im zweiten Weltkrieg abgegeben werden mussten. Damals gab es ein Programm, aus unbrauchbar gewordenen Eisenbahnschienen, Glocken zu giessen.

Die Stahlgussglocken bekamen aber durch das Läuten nach etwa 40 Jahren so grosse Löcher, dass sie stillgelegt werden mussten. 

Foto privat 1981

Auch wenn sie nun schweigen, sollen sie als Mahnung für den Frieden bei der Gemeinde bleiben.


Im Kirchturm hängen seit Pfingsten 1981 wieder drei Bronzeglocken, ihr Klang ist abgestimmt auf das Geläut der Nachbarkirche Johannis Baptist in Beverungen. Die grosse Glocke (cis´) hat einen Durchmesser von 144,6 cm und wiegt 1950 kg, die mittlere Glocke (E´) mit einem Durchmesser von 118,5 cm wiegt 1050 kg und die kleine Glocke (Fis´), mit 105,7 cm Durchmesser, wiegt 790 kg.

 

Dreimal täglich läuten sie zum Gebet und rufen zu Andachten und Gottesdiensten.

 

Einige ehemalige Lauenförder haben uns mitgeteilt, dass sie u.a. das sonntägliche Glockengeläut in Lauenförde vermissen würden, deshalb haben wir dieses "Video" gemacht. 

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