40 Jahre Neue Glocken für die Lauenförder Kirche

Im Kirchturm hängen seit Pfingsten 1981 drei Bronzeglocken. Ihr Klang ist abgestimmt auf das Geläut der Nachbarkirche Johannis Baptist in Beverungen. Die grosse Glocke (cis´) hat einen Durchmesser von 144,6 cm und wiegt 1950 kg, die mittlere Glocke (E´) mit einem Durchmesser von 118,5 cm wiegt 1050 kg und die kleine Glocke (Fis´), mit 105,7 cm Durchmesser, wiegt 790 kg.

 

Dreimal täglich läuten sie zum Gebet und rufen zu Andachten und Gottesdiensten.

 

Sie ersetzen die Stahlgussglocken, die nach dem II. Weltkrieg als Ersatz für die bis dahin vorhandenen Bronzeglocken dienten. Die mussten für die Kriegsindustrie abgegeben werden . Damals gab es ein Programm, aus unbrauchbar gewordenen Eisenbahnschienen, Glocken zu giessen.

Die Stahlgussglocken bekamen aber durch das Läuten nach etwa 40 Jahren so grosse Löcher, dass sie stillgelegt werden mussten. 

1981 kamen dann neue Glocken in den Kirchturm. Zuvor waren Kirchenvorstand und einige Gemeindemitglieder in der Giesserei Petit & Gebr. Edelbrock, in Gescher zu Gast, letztlich dann auch bei dem eigentlichen Glockenguss.

Die Glocken wurden geliefert und per Kran zur Turmspitze hochgezogen. Dort stand ein Team bereit, um sie "in Empfang" zu nehmen und sie zu befestigen.

v.l.: Ernst Nolte, ein Mitarbeiter der Giesserei, Günther Zühlsdorf und "Koch`s Karl"- Paul Koch
v.l.: Ernst Nolte, ein Mitarbeiter der Giesserei, Günther Zühlsdorf und "Koch`s Karl"- Paul Koch

 

Die alten Glocken stehe heute vor dem ev. Gemeindehaus in Lauenförde